Zwei Großveranstaltungen beim RV St. Georg:

Werner Reiter bereiten sich auf Sommer- und Provinzialturnier vor

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Zeit für Blumenschmuck: Die Anlage des Reitervereins an der Südkirchener Straße wird dieser Tage auf Hochglanz gebracht.

Werne – Beim RV St. Georg Werne steigt die Anspannung, aber auch die Vorfreude auf das große Turnierdoppel zum Ende der Freiluftsaison 2019: Vom 22. bis zum 25. August findet in Ehringhausen das traditionelle Sommerturnier statt und vom 30. August bis zum 1. September folgt das Provinzialturnier.

Das ist  die Mannschaftsmeisterschaft der westfälischen Vereine in der Dressur, im Springen und in der Vielseitigkeit mit Ponys und Großpferden. 

Für das Sommerturnier haben 770 Reiter gut 2 200 Startplätze für 1750 Pferde gebucht– für die Werner ein sehr gutes Ergebnis. „Vor allem bei den M- und S-Springen sind die Zahlen gestiegen“, weiß Andreas Trouvain, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins. Dabei bieten die Gastgeber mehr als ein Dutzend Reiterinnen und Reiter auf, die das schwere Springen um den Moormann-Preis am Schlusstag in Angriff nehmen wollen. Die Konkurrenz ist gut: Mit der schwedischen Nationenpreisreiterin Nicole Persson sowie Max Nieberg oder Karin Ersting haben auch international erfolgreiche Frauen und Männer genannt.

 „Für das Provinzialturnier liegen uns noch keine konkreten Zahlen vor, aber es soll das beste Nennungsergebnis seit 15 Jahren sein“, freut sich Andreas Trouvain. Die intensiven Vorbereitungen auf diese beiden Turniere haben bereits im November begonnen – vor allem mit Blick auf das „PV“, das erstmals seit 2004 nicht an seinem festen Standort in Münster-Handorf ausgetragen und dabei die Ausrichtung wieder einem Verein im Verband überlassen wird.

Die Werner bieten mit drei Hallen, einem Freiluft-Dressurplatz, der Geländestrecke und dem großen Springplatz optimale Bedingungen für das Treffen der westfälischen Vereine. Nun wurden der Abreiteplatz vergrößert, neue Geländehindernisse gebaut, eine Wellenbahn für Geländetraining oder -wettbewerbe am Abreiteplatz errichtet oder die Elektrik modernisiert. „Ich weiß nicht, wie viele Kilometer Kabel wir gezogen haben“, sagt Trouvain, und: „Das machen wir ganz alleine mit unseren Helfern im Verein.“ Derzeit wird die Anlage an der Südkirchener Straße auf Hochglanz poliert. 

Den Rest besorgt eine namhafte Fachfirma: Die Reitböden wurden aufbereitet, die Bewässerung für den Abreiteplatz installiert, die Wege auf der gesamten Vereinsanlage neu beleuchtet und der Springplatz mit LED-Flutlicht versehen. „Schließlich finden einige Wettbewerbe auch im Dunkeln statt“, sagt Andreas Trouvain. 

Dazu gehört die Mannschaftskür mit Musik, die am Freitagabend nach Einbruch der Dunkelheit für den ersten Höhepunkt sorgen wird. Am Samstag geht es für den Wettbewerb um die Provinzialstandarte ins Gelände und am Sonntag folgt die Entscheidungen mit dem Springen der Klasse L. Es soll so schön werden wie 2001. Da waren die Werner schon einmal Gastgeber für 73 Mannschaften – und wurden anschließend mit Lob überschüttet...

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