Werner Männer siegen torreich, TVW-Frauen ziehen sich gut aus der Affäre

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TVW-Trainer Axel Taudien 

Werne - Mit einer starken Leistung haben die Bezirksliga-Männer des TV Werne ihren dritten Tabellenplatz verteidigt. Die abstiegsbedrohten Landesliga-Frauen ziehen sich trotz einer 26:29-Niederlage beim Spitzenreiter gut aus der Affäre. 

Werne – Bezirksliga (Hellweg), Männer: TV Werne – Hammer SC 37:31 (19:16). Mit einer starken Leistung hat der TV Werne seinen dritten Tabellenplatz verteidigt. Dabei trat das Team von Trainer Axel Taudien ersatzgeschwächt an. 

Neben den Ausfällen stellten sich die angeschlagenen David Leidecker und Fabian Brocke für einen Notfall zur Verfügung – sie erhielten nur Kurzeinsätze. Denn ihre Mitspieler, darunter auch die drei A-Jugendlichen Nils Harhoff (Tor), Finn Strunck und Jan Drees, machten ihre Sache gut.

 Dem Nachwuchs steckte dabei bereits ein Spiel am Nachmittag mit dem ältesten Nachwuchs des TV Werne in den Knochen (das ging mit 32:34 in der Verbandsliga gegen Menden II verloren). 

Harhoff stand nach der Pause 20 Minuten lang auf der Platte. Nur einmal lagen die Gastgeber zurück (1:2, 5.). Bis zur zehnten Minute zogen die Gastgeber auf 6:2 davon. Doch der Hammer SC ließ sich nicht abschütteln und kam wieder auf zwei Tore heran.

 Immer wieder legte das Heimteam vor, der HSC verkürzte. „Da haben sie unsere individuellen Fehler genutzt“, sagte Taudien. Dennoch war der Coach mit der Angriffsleistung zufrieden – neben dem Haupttorschützen Tobias Schüttpelz mit neun Toren zeigten sich auch Alexander Gröblinhoff (6), Tobias Jäger, Jonas Thiemann und Jannik Most (je fünf Treffer) gut aufgelegt. 

Als entscheidende Phase schätzte Taudien die 37. Minute ein. Beim Stand von 21:20 parierte Nils Harhoff einen Siebenmeter und in Unterzahl traf Tobias Schüttpelz zum 22:20 – das zeigte Wirkung beim HSC und der TV Werne zog auf 25:21 davon. Zwar kam der Gast noch einmal auf zwei Tore heran (25:27), wirkte nun so langsam vom ständigen Hinterherrennen aber zermürbt. 

So kam der TV Werne zu einem deutlichen Erfolg. „Wichtig war, dass wir in den entscheidenden Phasen ruhig geblieben sind und unseren Streifen weiter runter gespielt haben. Der Sieg war verdient“, sagte Taudien.

TVW: Wulfert, Harhoff – T. Schüttpelz 9, Nadrowski 2, Gröblinghoff 6, Berg 2, Leidecker, Brocke, Jäger 5/1, T. Strunck, Drees, Thiemann 5, F. Strunck 1, Most 5 

Spielfilm: 1:2, 6:2, 8:6, 11:7, 11:10, 17:16, 19:16 – 21:20, 25:21, 27:25, 30:25, 33:26, 37:31

Landesliga (3) Frauen: HSC Haltern-Sythen – TV Werne 29:26 (13:14). Eine bittere Niederlage für die Werner Frauen beim Spitzenreiter, denn sie hatten den Ligaprimus bis drei Minuten vor dem Ende zumindest nah dran an einer Niederlage.

 Doch in der entscheidenden Phase zog Haltern doch noch davon und ließ die Werner Frauen mit leeren Händen zurück. Vier Spieltage vor dem Saisonende steht der TVW weiter auf dem ersten Abstiegsplatz und hat zwei Punkte Rückstand auf den Soester TV, der gegen Schlusslicht Riemke gewann. 

Genau dieses Schlusslicht und den Vorletzten Wanne hat der TV Werne aber an den kommenden zwei Spieltagen vor der Brust. „Wir werden in den verbleibenden vier Spielen Gas geben. Und wenn wir das aus dem Spiel gegen Haltern umsetzen, dann sind mit Sicherheit Punkte für uns drin“, stellt Trainer Fabian Schwenk klar. 

Seine Mannschaft bewies in den engen Krimi auf jeden Fall Moral, kam auch nach Rückständen immer wieder zurück. In der ersten Hälfte führten die Werner Frauen zeitweise mit vier Toren (8:4 /11.), retteten einen knappen Vorsprung in die Pause (14:13). In der zweiten Hälfte setzte sich das Auf und Ab fort, die Führung wechselte immer wieder. Als Haltern zehn Minuten vor dem Ende in Unterzahl agierte, traf der Spitzenreiter trotzdem zwei Mal zur 25:23-Führung.

 Schwenk nahm das Timeout und sein Team kam durch zwei Treffer von Myriam Hins tatsächlich zum 25:25-Ausgleich zurück. In Unterzahl nach Zeitstrafe für Xenia Majchrzak gelang Myriam Hins sogar noch der 26:26-Ausgleich, doch Hins vergab nach dem Halterner Treffer einen Strafwurf. Danach gelang es den Werner Frauen nicht mehr, zurück zu kommen.

 „Kämpferisch kann ich den Mädels keinen Vorwurf machen, doch über die 60 Minuten haben wir doch zu viele Fehler gemacht, um doch noch wenigstens einen Punkt zu holen“, stellte Schwenk fest.

TVW: Truppat, Schöße – Siebels 2/2, A. Majchrzak 1, Stengl 4, Hins 6/1, Drohmann 2, X. Majchrzak, Heinrich 2/1, Theisen 6/1, Goletz, Hillebrand 3 

Spielfilm: 3:5, 4:8, 8:10, 10:10, 13:14 – 15:14, 16:17, 19:18, 22:22, 15:23, 26:26, 29:26

 

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