Werner Männer nach Kamen, TVW-Frauen empfangen Bochum

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TVW-Trainer Axel Taudien

Werne - Ihr erstes Heimspiel nach der Rückkehr in die Landesliga bestreiten die Werner Frauen am Sonntag ab 18 Uhr.  Die Bezirksliga-Männer treten bei den hochgehandelten 

Landesliga 4, Frauen: TV Werne – Bochumer HC. Ihr erstes Heimspiel nach der Rückkehr in die Landesliga bestreiten die Werner Frauen am Sonntag ab 18 Uhr (Linderthalle). Dabei trifft das Team von Fabian Schwenk auf den Auftaktgegner des Hammer SC, der vom Werner Aufstiegstrainer Hansjoachim „Jogi“ Nickolay trainiert wird. 

Tipps hat sich Schwenk, im vergangenen Jahr noch „Co“ von Nickolay, aber nicht geholt. „Das hat die Zeit bisher nicht zugelassen, aber ich habe das auch nicht vor“, sagt der Werner Trainer, aber auch: „Es ist eigentlich schon ganz praktisch, weil wir immer gegen die Mannschaften spielen, die am Spieltag vorher gegen Hamm antreten.“ 

Nickolays HSC jedenfalls gewann am ersten Spieltag in Bochum mit 26:24, während die Werner mit 28:24 im Derby bei der Oberliga-Reserve des HC TuRa Bergkamen erfolgreich war. Die Bochumer, als Fünfte der vergangenen Saison aus der Parallelstaffel 2 in die Gruppe 3 gewechselt, verstärkten sich vor dieser Spielzeit mit Torfrau Daniela Groß (Huckarde-Rahm) sowie Svenja Decker und Rica Preusker (beide FC Schalke 04) sowie Gina di Benedetto (DJK Oespel-Kley).

 „Sie haben einen wurfgewaltigen Rückraum und wir müssen ihre Achse mit den Kreisläufern in den Griff kriegen und ausschalten. Wir haben das in den letzten beiden Trainingseinheiten geübt. Wenn wir das schaffen, dürften die Punkte in Werne bleiben“, sagt Fabian Schwenk, dem – Stand heute – alle Spielerinnen zur Verfügung stehen.

Anwurf: Sonntag, 18 Uhr, Linderthalle

Bezirksliga (Hellweg), Männer: VfL Kamen – TV Werne. „Zuhause sind sie in meinen Augen eine Macht“, sagt TV-Trainer Axel Taudien vor dem ersten Auswärtsspiel über die Gastgeber, und: „Sie werden sicher wieder oben mitspielen.“ Das ist auch das Ziel des VfL, wie Abteilungsleiter Jan Lintzel auf Facebook schreibt – und dabei durchaus auch den Aufstieg anspricht.

 „Kamen ist gegen uns Favorit. Das ist eine robuste und heimstarke Mannschaft und noch einmal ein wenig verstärkt“, sagt Taudien, und: „Wenn man mal fünf, sechs Minuten so spielt, wie man es nicht machen sollte, dann wird das von ihnen gnadenlos ausgenutzt.“

 Das bekamen die Werner auch im Hinspiel der vergangenen Saison zu spüren. „Da haben wir die letzten sieben Minuten der ersten Halbzeit gepennt“, erinnert sich Taudien. Vom 9:9-Gleichstand schoss sich der VfL da auf 16:10 zur Pause davon, am Ende hieß es 32:26 für die Hausherren. 

„Wenn sie erst einmal führen, kannst du das eigentlich nicht mehr aufholen“, weiß der TV-Trainer. Klar, dass er nun darauf hofft, „dass meine Mannschaft weniger Fehler macht als im letzten Jahr in Kamen.“ Personell wird sich gegenüber dem Auftaktsieg (25:19 gegen den Lüner SV) wenig ändern. Fehlen wird auf jeden Fall Fabian Brocke, dem heute das gebrochene Nasenbein gerichtet wird. Anwurf: Samstag, 19 Uhr, Halle am Koppelteich 

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