Werner SC kommt gegen TSC Kamen nicht über 2:2 hinaus

Der eingewechselte Daniel Durkalic markierte das zwischenzeitliche 2:1 und bedankte sich bei Vorbereiter Youssef Saado.

Werne - Der Werner SC ist zum Auftakt seines Turniers nicht über ein 2:2 (1:0) gegen den A-Kreisligisten TSC Kamen hinaus gekommen.

Dabei verspielte der Favorit zweimal eine Führung. „Wir haben uns abkochen lassen, anstatt unser Spiel durchzuziehen“, ärgerte sich WSC-Coach Kurtulus Öztürk.

Dem WSC glückte der Start eigentlich perfekt: Thannheiser erzielte schon nach vier Minuten die wichtige Führung. Gegen aggressive, aber keineswegs spielerisch überzeugende Gäste legte die Elf von Kurtulus Öztürk trotz einiger Chancen nicht nach. „Den finalen Pass haben wir zu arrogant gespielt“, schimpfte der Trainer über die Leichtfertigkeit seiner Schützlinge.

Diese rächte sich zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff. TSC-Angreifer Ahmet Keske nahm den Ball mit der Hand mit und bugsierte das Leder per Abstauber über die Linie. „Alle haben den Regelverstoß gesehen, leider nicht der Schiedsrichter“, so Öztürk weiter. Doch seine Truppe hatte die passende Antwort parat. Nach einem Schnitzer von Serdar Vural war Youssef Saado über links auf und davon. Seinen Querpass musste Daniel Durkalic aus zehn Metern nur noch über die Linie drücken – 2:1 (60.) Wenig später verpassten erneut Durkalic und dann Joel Simon per Kopfball den möglichen dritten Treffer.

Der TSC Kamen witterte nun seine Chance. WSC-Keeper Rafalski parierte zunächst einen Tekkanat-Freistoß glänzend (77.). Beim zweiten Versuch für den Schützen achtete kein WSC-Verteidiger auf Dündar, der zum 2:2 ausglich (82.).

Die Schlussphase gehörte dem Werner SC, der durch Sebastian Schnee die Möglichkeit zum Siegtor hatte. Doch er scheiterte erst am Kamener Torwart und dann am Pfosten. Der A-Kreisligist verteidigte das Ergebnis aggressiv und mit einiger Härte. So musste Klossek kurz vor dem Abpfiff verletzt vom Platz. Eine genau Diagnose steht noch aus. „Das Unentschieden geht in Ordnung. Wir waren nicht gut. Der TSC hat sich voll reingehangen“, meinte Kurtulus Öztürk.

WSC: Rafalski - Bozkurt (46. Schnee), Giffey, Leenders, Seifert (58. Bartsch), Rohlmann, Thannheiser (46. Durkalic), Zilligen (46. Simon), Y. Saado, Winter, Klossek

Tore: 1:0 (4.) Thannheiser, 1:1 (55.) Keske, 2:1 (60.) Durkalic, 2:2 (82.) Dündar - awa

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