Werner SC hofft auf Auswärtssieg in Heiden

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Daniel Durkalic traf im Hinspiel doppelt beim 2:0-Sieg, klagt aber aktuell über Adduktorenprobleme.

Werne – Lars Müller, Trainer des Landesligisten Werner SC, klingt angeschlagen. Ein Erkältung setzt ihm zu. „Aber kein Thema, ich muss am Sonntag ja nicht spielen“, sagt der ehemalige Profi, dessen Team zum Mittelfeldduell bei Viktoria Heiden antreten muss.

 „Jetzt ist es ein Mittelfeldduell“, sagt Müller, „aber wir müssen noch ein paar Punkte holen, um das Ziel, eine entspanntere Saison zu haben, auch zu erreichen.“ Das Programm bis Ende März hat es in sich. 

Nach zwei Auswärtsspielen in Folge in Heiden (9.) und Roxel (6.) folgt das Heimspiel gegen Stadtlohn (13.), das Derby in Herbern (8.) und das Gastspiel von Spitzenreiter Nottuln im Lindert. 

Da käme den Wernern an diesem Wochenende der vierte Auswärtssieg gerade recht. „Aber in der vergangenen Saison haben wir dort verloren. Das wird kein Selbstläufer“, sagt Lars Müller, und: „Sie haben sich gegenüber dem letzten Jahr spielerisch verbessert, aber das trifft ja auf alle Mannschaften in der Liga zu.“

 Im Hinspiel setzte sich der WSC dank eines Doppelpacks von Daniel Durkalic mit 2:0 durch, hatte aber ein halbes Dutzend kritischer Situationen vor dem eigenen Tor zu überstehen. 

Gegenüber der 0:1-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten Kinderhaus, der mit einer tief stehenden Fünferkette und drei Sechsern davor seinen Respekt vor den Wernern zum Ausdruck brachte, muss Müller seine Startelf wahrscheinlich umbauen: Daniel Durkalic und Henry Poggenpohl klagen über Adduktorenprobleme. 

Nicht dabei ist Dominik Hennes, der sich im Donnerstag-Training vertreten hat. Der befürchtete Fersenbruch entpuppte sich gottlob als Stauchung, doch an einen Einsatz ist nicht zu denken. Auch Abwehrchef Joel Simon, Jawad Foroghi, Burak Katirci und Dennis Seifert müssen, weil verletzt, zuschauen. 

Er habe aber noch einige Spieler im Kader, die eine Chance verdient hätten, sagt Müller. Ein solcher sei eigentlich auch Colin Lachowicz gewesen. Dumm nur, dass er sich am vergangenen Sonntag beim Spiel der Reserve gegen die SG Selm nicht unter Kontrolle hatte und in der Schlussphase wegen Beleidigung eines Gegenspielers die Rote Karte gesehen hatte.

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