Auftakt des fünftägigen Sommerturniers in Herbern

Werner und Herberner Dominanz und ein verletztes Siegerpferd

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Siegreich: Chiara Mecke aus Werne und Cabinteely

Herbern – Zum Auftakt des fünftägigen Sommerturniers des RV „von Nagel“ Herbern zeigten die Reiter und Reiterinnen des Gastgebervereins und des benachbarten RV St. Georg Werne die fast größtmögliche Dominanz.

 So siegten in den drei M*-Prüfungen am Nachmittag drei Aktive des RV St. Georg Werne. Den Auftakt machte Christian Wittenbrink mit Arpeggi vor Marcel Mecke mit Quartil. Danach siegte Chiara Mecke mit einer extrem schnellen Runde auf dem imposanten Schimmel Cabinteely in 51.56 Sekunden. In der dritten M*-Prüfung zum Auftakt am Hasenbüschken lag Katharina Böhnke mit Quality Places vorne. 

Sie fand dabei sogar noch einen noch schnelleren Weg als Chiara Mecke in der Prüfung zuvor in fehlerfreien 50,38 Sekunden. Mecke unterbot die lange Zeit gültige Bestzeit von Anniina Lintula (Herbern) mit Ruby Zasou (55,25) um über dreieinhalb Sekunden. „Ich bin vorher in einer Zeitspringprüfung Vierte geworden. Deswegen wollte ich richtig angreifen“, sagte die Siegerin – und das klappte. 

Sommerturnier des Reitvereins von Nagel Herbern

Die Siegerehrung musste die 20-jährige Mecke aber auf dem Pferd einer befreundeten Reiterin entgegen nehmen. Denn Cabinteely lahmte plötzlich auf dem Abreiteplatz. „Ein Tierarzt hat sich das direkt angeschaut. Nachher geht es noch zur weiteren Untersuchung in eine Tierklinik“, sagte Mecke, die einen Bluterguss bei ihrem Pferd vermutet. Mit dem neunjährigen Cabinteely war sie bereits zuvor in einer M*-Zeitspringprüfung als Vierte platziert.

 Falls ihr sprungkräftiges Top-Pferd, das war schon bei S**-Springen platziert, zum Wochenende wieder fit ist, stehen der Große Preis zum Abschluss am Sonntag als S*-Springen und weitere M-Springen an.

Lokalmatador Hawighorst erfolgreich, Breer holt den ersten Sieg

 Ebenfalls mehrfach im Einsatz war mit Marvin Hawighorst ein Lokalmatador. Der 19-Jährige des RV „Von Nagel“ siegte in der zweiten Prüfung des Tages, einer Springprüfung der Klasse L mit Galaski. 

Den Siebenjährigen stellte der Reiter des Stalls Burghardt/Hawighorst auch noch in einem M*-Springen vor. Mit der 14-jährigen Stute La Coriana wurde Hawighorst in der 1. Abteilung des M*-Zeitspringens fehlerfrei Zweiter. „Ich kann mich nich beklagen“, sagt der angehende Lacklaborant zu seinem Abschneiden. 

Er geht seit dem vergangenen Jahr M**-Springen und hofft, dass er in naher Zukunft auch schwere Springen in Angriff nehmen kann. Auch schon der Auftaktsieg des diesjährigen Turniers ging an den Gastgeberverein.

 In der ersten Springprüfung der Klasse L setzte sich Christoph Breer (Herbern) mit Caspiano vor Judith Erdmann aus Werne mit Weinzauber durch.

 Der zweite Tag (Donnerstag) steht traditionell im Zeichen den jungen Pferde. So zeigen die Vier- bis Siebenjährige ihr Sprungvermögen und Potenzial in verschieden schweren Springen und schon Dreijährige ihr Können im Dressurviereck.

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