Werner Handballteams beenden ihre Pause - wichtige Partie für Landesliga-Frauen

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Die Werner Frauen - hier mit Sarah Stengl - treten in Dorstfeld an.

Werne – Ihre 14-tägige Pause beenden die Werner Handballteams am Wochenende. Während die Werner Bezirksliga-Männer zum Hammer SC müssen, steht für die Werner Frauen in der Landesliga eine wichtige Kellerpartie bei einem heimstarken Gegner an.

Bezirksliga (Hellweg), Männer: Hammer SC – TV Werne. Nach der 14-tägigen Pause, bedingt durch den Rückzug des TuS Jahn Dellwig vor Saisonbeginn, greifen die Werner Handballer wieder ins Geschehen ein. 

An das Hinspiel gegen den Tabellensechsten hat TVW-Trainer Axel Taudien keine guten Erinnerungen. Bei der 24:25-Heimniederlage wuchs Gästekeeper Christian Ihsen-Becker über sich heraus und zeigte reihenweise starke Paraden. „Ich hoffe, das er diesmal einen nicht ganz so guten Tag hat. Es schadet aber auch nicht, besser zu zielen“, sagt Taudien. 

Der HSC, der sieben Punkte mehr auf der Habenseite hat als der TV Werne, mühte sich am vergangenen Sonntag in einem Spiel zweiter ersatzgeschwächter Teams zu einem 26:25-Heimsieg gegen den HC TuRa Bergkamen II. 

Von dieser Partie war Taudien Augenzeuge und hofft, dass er seinen Spielern die richtigen Tipps mit auf dem Weg geben kann. Dabei fehlen allerdings Jannik Most (Verpflichtungen an der Uni), Fabian Rensmann, Nils Wentzler (beide Urlaub) und Holger Kortmann (privat verhindert). 

„Wir haben in dieser Saison noch nie mit derselben Mannschaft zwei Spiele in Folge absolviert. Aber wir werden eine schlagfertige Truppe stellen“, ist sich Taudien sicher. 

Anwurf: Sonntag, 16 Uhr, Franz-Voß-Sporthalle 

Landesliga 3, Frauen: ATV Dorstfeld – TV Werne. Das Spiel Siebter gegen Achter ist eine richtungsweisende Partie für beide Teams. „Wer gewinnt, beißt sich so richtig im Mittelfeld fest“, sagt TVW-Trainerin Beate Przybilla. 

Beide Teams weisen zudem mit 11:15 Zählern das identische Punktekonto auf, liegen aber nur drei Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz. Das Hinspiel gewannen die Wernerinnen glücklich mit 24:23 durch einen späten Treffer. „Dorstfeld drückt druckvoll in die Lücken und sucht die 1:1-Situationen. Das müssen wir verhindern, in dem wir wieder, wie im Hinspiel, kompakt in der Deckung stehen“, erklärt die Werner Trainerin.

 Das ist auch für eine weitere Spielidee wünschenwert, denn Balleroberungen durch die Abwehr ermöglichen ein schnelles Umschalten wie im Hinspiel und damit die Chance auf leichte Treffer. Das spielfreie Wochenende kam den Gästen ganz gelegen. „Wir hatten auch mal Zeit zum Durchschnaufen. Das hat uns gut getan, auch wenn wir durchtrainiert haben“, berichtet Przybilla. 

Allerdings hat Dorstfeld die letzten fünf Heimspiele in Serie gewonnen, darunter auch gegen den Tabellendritten HC TuRa Bergkamen II. Der ATV weist genauso wie der TV Werne bislang fünf Saisonsiege in 13 Spielen auf.

 Dabei kann der Gast, der vor der kurzen Pause mit 26:21 gegen den Vorletzten, Soester TV, einen wichtigen Sieg holte, auf fast alle Feldspielerinnen zurückgreifen. Dabei zeigt sich wohl erst beim Aufwärmen, inwieweit die schon länger verletzte Daniela Theisen wieder eingesetzt werden kann, die fünf Treffer gegen Soest beisteuerte. Allerdings steht mit Melina Kalwey nur eine Torfrau zur Verfügung, Kim Leder und Maja Suchowski fallen aus. 

Anwurf: Samstag, 17 Uhr, Sporthalle Dorstfeld

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