Werner Handballteams mit Traumstart

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Jonas Hüttemann wird von der Kamener Abwehr gestoppt.

Werne - Mit dem ersten Sieg in der Koppelteichhalle seit dem Wiederaufstieg vor drei Jahren haben die Werner Handballer ein starkes Signal gesendet und sind nun mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Auch die Werner Frauen haben einen Traumstart in der Landesliga hingelegt.

Bezirksliga (Hellweg), Männer: VfL Kamen – TV Werne 23:25 (13:14). Der Schlüssel zum Sieg war dabei zum einen starke Abwehrarbeit mit einem starken Schlussmann Fabian Rensmann dahinter, ein großer Wille und die konditionelle Stärke, um diesen Willen auch Taten folgen zu lassen.

 Die Gastgeber starteten dabei gut in die Partie und legten schnell eine 4:1-Führung vor (7.). Angetrieben von den beiden Top-Torschützen Tobias Jäger (zehn Tore) und Tobias Schüttpelz (sieben Treffer) legte das Team von Trainer Axel Taudien vor der Pause immer wieder vor.

 Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nicht viel an dem ausgeglichenen Spiel, ehe die Partie dann zu Gunsten des favorisierten und hoch gehandelten VfL Kamen zu kippen drohte. Die Gastgeber zogen auf drei Tore davon, weil sich Tobias Schüttpelz, Jonas Hüttemann und Tobias Jäger unnötige Zeitstrafen abholten die die Werner zeitweise nur mit drei Feldspielern auf der Platte standen. 

„Das waren solche Zeitstrafen, die auch die Mannschaftskasse füllen“, sagte Taudien. In dieser Phase von der 43. bis zur 47. Minute zog Kamen auf 20:17 davon. Dass der Rückstand nicht noch deutlicher ausfiel, lag an Rensmanns gute Paraden und daran, dass Martin Wulfert von Kuropka einen Siebenmeter parierte. Auch als Tobias Schüttpelz beim Stand von 20:17 einen Siebenmeter verwarf, sorgte das nicht für hängende Köpfe. 

Der Angreifer traute sich weiter etwas zu und traf schließlich noch zum 23:21 und 24:22. Für den Ausgleich zum 21:21 sorgten zuvor Jonas Hüttemann und Tobias Jäger mit ihren vier Treffern von der 48. bis zur 55. Minute. 

Kamen wechselte permanent die Angriffsvarianten und spielte zeitweise mit sieben Feldspielern – doch durchschlagenden Erfolg sollte das alles nicht haben. Schüttpelz und Jäger sorgten mit ihren beiden Treffer in der Schlussphase dafür, dass der Abstand bei zwei Toren blieb. „Auch wenn wir am Abschluss noch arbeiten können, war das in der Defensiv eine ganz starke Leistung. Wir wollten und haben das auch umgesetzt“, sagte Taudien. 

Am kommenden Samstag empfängt der TV Werne ab 19 Uhr in der Linderthalle den hoch gehandelten SuS Oberaden II zum Spitzenspiel.

TV Werne: Wulfert, Rensmann – Jäger 10/3, Berg, Leidecker, Nadrowski, Klenner, Thiemann, Gröblinghoff 2, Hüttemann 2, Schüttpelz 7, Most 2, Schneider 

Spielfilm: 1:4, 6:8, 8:8, 13:14 – 16:15, 20:17, 21:20, 21:23, 23:25

Landesliga 3 (Frauen) TV Werne – Bochumer HC 25:19 (10:10). „Einfach bärig, dass wir als Aufsteiger mit 4:0 Punkten oben dabei sind“, freute sich TV-Trainer Fabian Schwenk  nach dem verdienten Erfolg im ersten Heimspiel der Saison. 

Und die Serie ist ausbaufähig. Ein vorteilhafter Spielplan und ein Heimrechttausch bieten den TV-Frauen nun bis zum 10. November weitere fünf Spiele daheim gegen Mengede, Soest, Hammer SC, Oespel-Kley und Haltern-Sythen. Gegen Bochum waren die Werner Frauen vor allem in den letzten 20 Spielminuten deutlich aktiver und bestimmten das Spiel. 

„Da haben wir endlich aus der Bewegung heraus gespielt und sind in die Lücken gegangen“, sagt Trainer Schwenk, der bis zur 40. Minute mit der Angriffsleistung seines Teams nicht immer zufrieden war, denn: „In der Deckung waren wir stark, aber vorne waren wir viel zu hektisch und haben viele Angriffe zu überhastet abgeschlossen.“ 

So ging es mit einem Gleichstand in die Pause und auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste über die 12:11-Führung bis zum 14:14 noch mit, doch dann legten Janina Schöpper und Denise Heinrich mit den Toren zum 16:14 auch den Grundstein zum Sieg. 

Während die Abwehr weiter sicher stand und Ira Schoeße mit sechs Paraden – darunter bei einem Siebenmeter – überzeugte, kamen die Bochumer gegen das Werner Angriffsspiel nicht mehr an. Jana Schindelbauer zum 19:15 sowie Miriam Hins und Linda Hillebrand mit den Toren in Unterzahl (Zeitstrafe Schindelbauer) zum 21:17 und 22:17 sorgten in der 55. Minute für die Entscheidung. Da half den Bochumern am Ende auch keine Manndeckung gegen Hillebrand und Heinrich mehr. 

TV Werne: Schoeße, Suchowski – Drohmann 3, Schindelbauer 2, S. Hattop, A. Hattop, Holtrup, Hillebrand 7, Schöpper 3, X. Majchrzak 1, Stengl, Klaes, Hins 5, Heinrich 4/2 Spielfilm: 3:2, 6:6, 9:7, 10:10 – 11:12, 13:13, 16:14, 19:15, 22:17, 23:19, 25:19

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