Werner Handball-Trainerin macht weiter - drei Leistungsträgerinnen hören aber auf

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Beate Przybilla (links) macht als Trainerin weiter, dafür hört Daniela Theissen mit dem Handball auf. 

Werne - Kontinuität gibt es auf dem Trainerposten bei den Werner Frauen. Dafür verlassen den Landesligisten drei Leistungstägerinnen.

Denn die Werner Landesliga-Frauen werden auch in der kommenden Saison von Beate Przybilla trainiert. „Ich habe um ein Jahr verlängert“, erklärt die Trainerin, die den Abstiegskandidaten nach der erfolgreich bestrittenen Relegation nach dem Ende der vergangenen Spielzeit übernommen hatte und nach Schwierigkeiten in der Hinrunde durch eine Siegesserie Anfang diesen Jahres ins gesicherte Mittelfeld auf Platz fünf geführt hat mit 17:17 Punkten.

 Darüber hinaus haben auch schon die Kaderplanungen begonnen. Fest steht der Abgang von drei Spielerinnen nach dieser Saison, die derzeit wegen der Corona-Pandemie unterbrochen ist und noch fünf Spieltage dauern würde. Das ist die ehemalige Verbandsliga-Spielerin Linda Hillebrand, die nach ihrem zweiten Kreuzbandriss, den sie in der Vorbereitung auf diese Saison erlitt, mit dem Handball aufhören wird. 

Sarah Stengl verlässt den TV Werne nach dieser Saison.

Gleiches gilt für Daniela Theissen, die ebenfalls in dieser Saison massive und wiederkehrende Knieprobleme hatte, aber sporadisch spielen konnte und dann auch häufig Top-Angreiferin war. Mit Sarah Stengl verlieren die Werner Frauen eine weitere Leistungsträgerin und Top-Torschützin. Stengl verlässt aus beruflichen Gründen die Lippestadt. 

Nicht attraktiv genug für auswärtige Talente

„Viele Spielerinnen machen auch in diesem Jahr das Abitur. Wie es bei ihnen weiter geht, weiß man noch nicht. Wir haben aber einen sehr großen Kader und ich hoffe, dass nicht mehr Spielerinnen weg gehen“, sieht die Trainerin noch einige Fragezeichen in der Planung. „Wir werden aber einige Spielerinnen aus unserer A-Jugend dazu bekommen“, sagt Przvbilla.

 Die spielte in der Kreisliga und war dort oft überfordert. Auswärtige Spielerinnen in die Linderthalle zu locken, sei hingegen sehr schwierig, so Przybilla. „In den Nachbarstädten Bergkamen und Lünen wird höherklassig gespielt“, nennt Przybilla den Oberligisten HC TuRa und die Verbandsligisten Lüner SV und VfL Brambauer als übermächtige Konkurrenten bei der Suche nach Talenten. 

So verlor der TVW nach der vergangenen Saison selber seine Talente Ira Schöße, Denis Heinrich (zum HC TuRa) und Myriam Hins (Lüner SV). Es wartet also wieder eine Menge Arbeit auf Beate Przybilla. Aktuell halten sich ihre Spielerinnen mit Laufeinheiten und Krafttraining individuell fit – um bereit zu sein, falls es doch noch weiter geht.

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