Werner SC gewinnt ohne großen Glanz

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Erkan Baslarli lieferte die Vorlage zum 1:0.

Kaiserau - Schlechtes Wetter, schlechtes Spiel, aber wenigstens ein gutes Ergebnis aus WSC-Sicht. Mit einer eher durchschnittlichen Leistung erarbeitete sich die Elf von Trainer Kurtulus Öztürk einen knappen 1:0 (1:0)-Sieg beim SuS Kaiserau.

„Ein Unentschieden hätte Kaiserau auch verdient gehabt“, stellte Öztürk klar und war deswegen froh, dass seine Mannschaft die drei Punkte mitnehmen konnte. „Hier werden nicht viele Mannschaften drei Punkte mitnehmen“, schob er direkt noch hinterher, dass Kaiserau der erwartet unangenehme Gegner war.

Das zeigte sich schon darin, dass sie die Räume geschickt zustellten und sich erstmal aufs Verteidigen verlagerten, selbst wenig Kreatives nach vorne brachten. Der WSC hatte damit zu Beginn so seine Probleme, häufig fehlte der letzte Pass in die Spitze oder es schlichen Ungenauigkeiten im Spielaufbau ein.

Dementsprechend musste eine Standardsituation für das Tor des Tages herhalten. Die Ecke von Jussef Saado wurde durch den Wind bis auf den zweiten Pfosten getragen, dort köpfte Erkan Baslarli zurück in die Mitte, wo Kapitän Joel Simon völlig frei aus zwei Metern in die Maschen köpfte (32.).

Kurz zuvor war Kaiserau einmal gefährlich vor dem WSC-Kasten gekommen, als sich Pascal Kupfer auf links durchsetzte und Florin Bittner seine Hereingabe nur knapp drüberköpfte (30.).

In der zweiten Hälfte rappelten sich die Gastgeber dann nochmal auf, bekamen deutlich mehr Zugriff auf das Spiel. Dadurch zeigte sich, dass die knappe WSC-Führung brandgefährlich war. Nach einer Flanke von Bittner traf Steffen Köhn den Ball am zweiten Pfosten nicht richtig. Dennoch blieb es gefährlich, weil Lukas Henze in der Mitte noch lauerte und Simon im letzten Moment zur Ecke klärte (55.).

Nochmal brenzlig wurde es dann kurze Zeit später, als Pascal Kupfer nach einer Ecke am zweiten Pfosten frei abziehen konnte und Joel Simon so gerade auf der Linie klärte (62.).

Auf der anderen Seite war der Kaiserauer Keeper Sebastian Niesewicz das ein oder andere Mal zum Mitspielen gezwungen, was seinen Kasten verwaist zurückließ. Joel Simon versuchte die Chance zu nutzen, setzte den Ball aber knapp drüber (64.). Das andere Mal kam Niesewicz noch knapp vor Baslarli außerhalb des Sechzehners an den Ball (68.).

Saado hätte mit seinem guten Abschluss aus 25 Metern die Vorentscheidung bringen können, Niesewicz klärte gerade noch zur Ecke (78.). Kaiserau schaffte es in der Schlussphase nicht mehr den entscheidenden Druck aufzubauen. Für Aufregung sorgte nur noch Julian Rohlmann als er einen Abpraller nach einem Baslarli-Schuss neben das Tor setzte (87.).

WSC: Vorwick – Schnee, Giffey, Seifert, Zilligen, Bruland, Simon, Rohlmann, Stöver, Baslarli, Saado (74. Durkalic)

Tore: 0:1 (32.) Simon

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