Werner Volleyball-Frauen unter Druck, WSC-Männer noch nicht gerettet

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TV-Trainer Thomas Kubiak hofft auf den ersten Heimsieg in der laufenden Saison.

Werne – Die Volleyball-Frauen des TV Werne sind in der Oberliga vor dem Abstieg kaum noch zu retten und stehen am Samstag gegen ein Spitzenteam massiv unter Zugzwang. Auch die Landesliga-Männer des Werner SC müssen aufpassen. Sie sind ebenfalls noch nicht auf der sicheren Seite.

 Oberliga 2, Frauen: TV Werne – SC Hennen. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind für die Werner Frauen fast schon verschwindend gering. Bei 15 noch zu vergebenen Punkten beträgt der Rückstand auf den VfL Bochum, der den Relegationsplatz belegt, sieben Punkte. Jetzt empfängt der TVW mit den Iserlohnern eine Spitzenmannschaft, die noch um den Aufstieg mitspielt. TV-Trainer Thomas Kubiak sieht in der scheinbar aussichtslosen Lage aber auch eine Chance.

 „Wir können befreit aufspielen und sind hoch motiviert“, sagt Kubiak, und: „Auch wenn wir uns keine großen Hoffnungen mehr auf den Klassenerhalt machen, wollen wir so lange kämpfen, wie es mathematisch noch möglich ist.“ Der TV Werne hat in der laufenden Saison als Aufsteiger noch kein Heimspiel gewonnen und will das – der Außenseiterrolle zum Trotz – ändern. Im Hinspiel gab es für den TVW eine 1:3-Niederlage mit einem 27:29 im vierten Satz.

 Die Werner Frauen wollen sich revanchieren und die Aufstiegspläne des SC Hennen durchkreuzen. Dabei muss Kubiak auf seine Außenangreiferin Anna Jäger verzichten. Auch der Einsatz von Chrissi Weckendorf ist fraglich. Beginn: Samstag, 19 Uhr, Linderthalle

Landesliga, Männer: Werner SC – PSV Bochum. Vor dem Heimspiel am Samstag hat sich die Personalsituation beim Gastgeber noch nicht entspannt. Mit Philipp Jankowski, Sven Linker, Marcel Berges und Bernhard Kruse fehlen vier Stammkräfte, aber dafür gibt es auch eine erfreuliche Nachricht. Timo Rinschede gibt sein Comeback.

 Der groß gewachsene Angriffsspezialist hat alle Werner Jugendmannschaften durchlaufen und zieht nun nach mehrjähriger Pause das Werner Trikot wieder über. Ob er der Werner Achterbahnfahrt in der laufenden Saison ein Ende setzen kann, wird sich zeigen. Im jüngsten Spiel unterlag der WSC dem Tabellenletzten Bochum-Grumme, nachdem er eine Woche zuvor den Tabellenzweiten Eintracht Dortmund besiegte. 

Auf den PSV Bochum hat der WSC zwei Punkte Vorsprung, hat dafür aber ein Spiel weniger ausgetragen. Mit einem Sieg können die Werner ihren Kontrahenten auf Abstand halten und sich auch etwas Luft nach unten verschaffen. Der Vorsprung auf den Tabellenletzten beträgt nur vier Punkte.

 „Bochum stellt eine routinierte Mannschaft, die wir mit cleveren Angriff fordern und laufen lassen müssen“, sagt Trainer Bronek Bakiewicz, und: „Durch den Einsatz von Timo haben wir ein bisschen mehr Flexibilität.“ Beginn: Samstag, 12 Uhr, Sporthalle an der neuen Wiehagenschule (Stockumer Straße)

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