Werner Frauen treffen im Pokal auf TuRa Bergkamen und ASV Hamm

Linda Hillebrand kehrt morgen für das Pokalturnier in die Ballspielhalle zurück – dieses Mal aber im Trikot des Verbandsligisten ASV Hamm. - Foto Gudra

Werne - „Dass wir weiterkommen, das glaube ich jetzt mal nicht“, sagt Hansjoachim Nickolay, Trainer der Werner Handballfrauen, vor dem Hellweg-Pokalturnier am Samstag vor eigenem Publikum.

Denn die Gegner sind mit Verbandsligist ASV Hamm und Oberligist TuRa Bergkamen unter normalen Umständen eine Nummer zu groß für sein Bezirksliga-Team.

„Wir wollen uns gut aus der Affäre ziehen und denen das Leben schwer machen“, lautet seine Vorgabe. Nickolay hofft dabei vor allem gegen die Bergkamener Frauen darauf, dass das Harzverbot in der Ballspielhalle seinem Team ein wenig in die Hände spielt.

Die Werner Frauen, in der Liga zuletzt vier Mal in Folge siegreich, müssen auf Elli Weißgerber und Lisa Przybilla verzichten. Trainer Nickolay geht davon aus, dass sein Team beide Spiele bestreiten wird, auch wenn der HC TuRa zuvor schon als Turniersieger feststehen würde. Und nur der erreicht das Final Four. Gespielt wird in der Reihenfolge TuRa Bergkamen gegen TV Werne (15 Uhr), TuRa gegen ASV Hamm (16.20) und TV gegen ASV (17.45).

TuRa-Trainer Ingo Wagner weiß natürlich, dass sein Team die Favoritenrolle inne hat. „Wir wollen versuchen, eine Runde weiter zu kommen“, sagt der Coach des Oberligisten. Allerdings wird er ein paar angeschlagene Spielerinnen wie etwa Vanessa Rohlf wegen einiger Wehwehchen schonen. Denn das Hauptaugenmerk des HC TuRa liegt klar auf die Oberliga-Saison.

Im vergangenen Jahr scheiterte der HC TuRa im Halbfinale durchaus überraschend am damaligen Landesligisten Hammer SC. „Auch gegen den ASV Hamm als guten Verbandsligisten ist es nicht einfach“, sagt Wagner auch mit Blick auf das für sein Team ungewohnte Harzverbot in der Werner Ballspielhalle.

Ein Ausscheiden für den Seriensieger der vergangenen Jahre (eben bis auf 2017) wäre allerdings laut Wagner „keein Beinbruch“.

Für ASV-Trainer Helmut Fahn besteht die Herausforderung vor allem in dem Spiel gegen den HC TuRa. Trotz der angespannten personellen Situation in seinem Team macht er sich Hoffnungen auf das Erreichen des Finalturniers. Fahn: „Die Herausforderung gegen den klassenhöheren Oberligisten ist natürlich groß, aber auch reizvoll. Und daher werden wir alles versuchen.“

Die Werner freuen sich in erster Linie auf ein Wiedersehen mit Linda Hillebrand, die – ebenso wie Daniela Theisen und Nadine Truppat – für den TV 03 gespielt hat und auch als frühere Trainerin für die jüngeren Werner Spielerinnen keine Unbekannte ist.

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