Handball-Landesliga:

Werner Frauen starten in Ladbergen in die Abstiegsrunde

+
Die Werner Frauen haben den direkten Klasenerhalt nicht geschafft.

Werne – „Die Mannschaft will die Relegation und darin die Chance ergreifen“, sagt Ralf Wolters, vom TV Werne Handball als Nachfolger von Fabian Schwenk. Er wurde für jene drei Spiele verpflichtet, die die Frauen in der Landesliga-Abstiegsrunde zu bestreiten haben.

Das erste davon steigt am Sonntag ab 18 Uhr beim TSV Ladbergen. Dabei gibt es keine Gewähr dafür, dass der Sieger der Runde mit den Zehntplatzierten der vier Staffeln auch in der Landesliga bleibt. Das geschieht nur, sollten andere Teams verzichten. 

„Wir haben einen festen Zeitrahmen und darin drei Spiele und fünf Trainingseinheiten“, sagt Wolters, der die Werner Frauen bereits zweimal trainiert hat (zuletzt 2013). Eine weitere Zusammenarbeit werde es danach nicht geben. „Die Aufgabe ist klar umrissen. Das ist eine sehr überschaubare Phase, kurz und intensiv, in die wir alles reinhauen werden, was geht“, sagt der Übergangstrainer, der am Donnerstag die erste Einheit gemeinsam mit Katharina Dröge geleitet hat.

 „Ich habe den Vorteil, dass ich einige Spielerinnen noch kenne. Das hat mir den Einstieg erleichtert. Und Katharina hatte ich mir dabei gewünscht, weil sie alle kennt und im Frauenhandball in Werne eine echte Institution ist“, sagt Wolters. Im ersten Training habe die Mannschaft einen sehr guten Eindruck hinterlassen und sei sehr fokussiert gewesen. „Es war ein viel versprechender Auftakt“, meint Wolters. 

Klar, dass in der Kürze der Zeit keine Gegneranalyse stattfinden konnte. „Der Fokus liegt erst in zweiter Instanz auf Ladbergen, wir müssen uns erst einmal auf uns konzentrieren.“ Dabei werden am Sonntag wohl alle Spielerinnen zur Verfügung stehen – auch Torfrau Ira Schoeße, die zum Oberligisten TuRa Bergkamen geht, und Myriam Hins, die sich dem Verbandsligisten Lüner SV anschließt und am vergangenen Sonntag in Wattenscheid bereits mit einem Präsentkorb verabschiedet wurde. 

Der TSV Ladbergen hat sich in der Münsterland-Staffel am letzten Spieltag mit einem 33:29-Erfolg über Sassenberg noch den zehnten Platz gesichert, während die Werner durch eine Niederlage in Wattenscheid den direkten Klassenerhalt verpassten. Weitere Gegner in zwei Heimspielen sind die HSG Wetter/Grundschöttel (26. Mai) und Hillentrup aus Ostwestfalen (2. Juni). Auch diese beiden Teams retteten sich am letzten Spieltag in diese Vierer-Runde: Wetter siegte 29:26 in Hörde, Hillentrup (nahe Lemgo gelegen) gewann mit 27:20 in Hahlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare