Werner Bußmann ist vom Klassenerhalt mit dem SVH überzeugt

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Werner Bußmann

Herbern - Stabwechsel beim SV Herbern: Sechs Spieltage vor Saisonende in der Fußball-Landesliga 4 hat der abstiegsgefährdete SV Herbern, Trainer Christian Bentrup entlassen. Nachfolger wird der Sendener Werner Bußmann (WA berichtete).

Der 66-Jährige trainierte von 2008 bis 2012 die A-Junioren des SV Herbern und stieg in dieser Zeit mit dem Nachwuchs erstmals in der SVH-Geschichte in die Landesliga auf. Im Gespräch mit der WA-Reaktion berichtet Bußmann von seinem ersten Training und wie die Kontaktaufnahme aussah.

Hat Sie der Anruf aus Herbern überrascht?

Werner Bußmann: Ja. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich habe mich ganz wohl gefühlt in meinem fußballerischen Ruhestand. Das war nicht so geplant, dass ich noch mal angreife. Die Anfrage ehrt mich aber.

Haben Sie lange überlegen müssen vor der Zusage?

Bußmann: Ich bin nicht vor Freude an die Decke gesprungen, weil ich weiß, was für eine Verantwortung und Belastung für mein Nervenkostüm ich mir da auflade. Aber weil es für eine überschaubare Zeit ist und der Verein mir am Herzen liegt, habe ich nach Rücksprache mit meiner Familie zugesagt.

Wie viele Spieler kennen Sie noch aus Ihrer Zeit als Trainer der Herberner A-Junioren?

Bußmann: Das sind einige... Zu den Spielern, die ich damals nach Herbern geholt habe, zählen Eric Sabe, Tim Bröer, Sebastian Schütte, Johannes Richter, Daniel Krüger und Dennis Hölscher. Auch Dennis Närdemann habe ich ein Jahr trainiert, der war aber schon vorher beim SVH.

Wie groß sind die Chancen, dass der SVH die Klasse hält?

Bußmann: Ich bin da sehr zuversichtlich. Beim ersten Training am Dienstagabend hatte ich den Eindruck: Die packen an. Wenn wir jetzt sechs Mal im Gleichschritt nach vorne gehen, werden wir das schaffen.

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