Werner SC braucht gegen den SuS Stadtlohn die Trendwende

+
Marvin Stöver (rechts) ist wieder fit.

werne - Der Trend ist dieser Tage nicht der Freund des Werner SC: Seit fünf Spielen wartet der Fußball-Landesligist auf einen Sieg; den letzten holte er am 18. November im Heimspiel gegen Schlusslicht Bockum-Hövel (2:0).

Für die Wende wollen Lars Müller und seine Mannen am Sonntag gegen Stadtlohn sorgen.  „Wir spielen voll auf Sieg“, sagt Trainer Müller vor dem Heimspiel gegen den SuS, der bis 2017 noch in der Oberliga Westfalen spielte. 

Zumindest das Hinspiel spricht für den WSC, der in einer chancenarmen Partie durch ein frühes Tor von Robin Przybilla (21.) mit 1:0 gewann. Aktuell stecken die Werner in einer Ergebniskrise, die mit dem 1:2 daheim gegen Gemen begann und sich über das 0:1 gegen Kinderhaus und die 3:4-Niederlage in Heiden bis zum 1:2 jüngst beim BSV Roxel fortgesetzt hat. 

„Die Stimmung in der Mannschaft ist weiter gut. Es ist ja nicht so, dass wir abgeschossen wurden“, meint Müller, dessen Team trotz der Sieglos-Serie bisher den komfortablen Abstand zu den Abstiegsplätzen halten konnte. Der ehemalige Profi erwartet dennoch die Trendwende: „Wir müssen punkten, bevor es richtig eng wird – was schnell gehen kann. 

Gewinnen wir idealerweise, machen wir einen großen Schritt nach vorne.“ Insgesamt möchte Müller sein Team offensiver ausrichten und das Geschehen ein paar Meter weiter nach vorne schieben. 

„Dabei waren wir im Hinspiel extrem defensiv erfolgreich, das war aber mit dem letzten Aufgebot und auswärts“, sagt der WSC-Trainer, der in Stadtlohn ein Grundgerüst im 3-5-2 aufgebaut hatte, und weiter: „Ich denke, dass sich das am Sonntag etwas anders gestalten wird.“ 

Möglich, dass Müller in dem eingespielten 3-4-3 vor der Dreier-Abwehr kleinere personelle Veränderungen vornehmen wird, zumal Jawad Foroghi für die Mittelfeldzentrale wieder zur Verfügung steht. Auch Angreifer Robin Przybilla nähert sich nach überstandener Adduktorenverletzung wieder der Bestform und ist in der Angriffsmitte vielleicht eine spielstärkere Alternative für den groß gewachsenen Neuzugang Schuster.  „Wenn Marvin es schafft, als Anspielstation den Ball festzumachen, was bisher noch nicht so gut gelungen ist, dann hat auch er gute Argumente“, sagt Müller, dem mit Dominik Hennes ein Angreifer im Aufgebot fehlen wird. 

Nicht dabei sind weiterhin Joel Simon und Sebastian Treppe sowie auch Mondrian Runde (privat verhindert), Burak Katirci (Probleme mit der Achillessehne) und Colin Lachowicz, der ein letztes Mal rotgesperrt ist. Ein Fragezeichen steht noch hinter Winter-Zugang Marvin Husarek (krank), während Yannick Lachowicz und Marvin Stöver sich nach kleineren Wehwehchen wieder fit gemeldet haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare