WSC: Hinrunde für Rafalski und Rockel gelaufen

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Mit Knöchelverletzung außer Gefecht: Daniel Rafalski.

Werne - Fast drei Wochen ohne Spiel – für Kurtulus Öztürk, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Werner SC, die Chance, sein Team für den Rest der Hinrunde fit zu machen. Zuletzt hatten ihm beim 3:0-Erfolg in Ascheberg nur noch 14 Spieler zur Verfügung gestanden.

„Wir sind top-fit“, sagt Öztürk vor dem Spiel am Samstag (18 Uhr) gegen Westfalia Wethmar. Das aber betrifft nur die Feldspieler, denn der WSC hat ein Torhüterproblem.

„Eventuell müssen wir kurzfristig noch einen Torhüter verpflichten“, sagt Öztürk. Daniel Rafalski, der sich nach seinem Wechsel vom SuS Rünthe 08 zum WSC zur Nummer eins entwickelt hat, wird für den Rest des Jahres ausfallen. Er knickte im Training um und zog sich dabei eine Absplitterung im rechten Knöchel zu. Michael Rockel zog sich – allerdings nicht im Training – eine schwere Ellenbogenverletzung zu und muss am kommenden Montag operiert werden. Auch er wird lange ausfallen.

So wird Sebastian Vorwick gegen Wethmar sein Comeback in der Bezirksliga geben. Bewiesen hat er seine Klasse bereits in der vergangenen Spielzeit und zuletzt als Stammkraft im Tor der Reserve in der Kreisliga A (Münster). Problematisch könnte es aber auch bei seiner Vertretung werden. Denn Luca Wiegel hat sich vor Wochen eine Fingerverletzung zugezogen. „Wir wollen hoffen, dass er am Samstag spielen kann“, sagt Öztürk mit Blick auf die Partie der Reserve beim SV Rinkerode (14.30 Uhr). Sollte das der Fall sein, wird Wiegel später bei der „Ersten“ auf der Bank sitzen. Einen Härtetest für den jungen Keeper gab es gestern Abend.

Bei den Feldspielern kann Öztürk aber Entwarnung geben. Julian Rohlmann, Christof Zilligen und Daniel Durkalic stehen am Samstag im Kader. Und auch einige zuletzt angeschlagene Spieler sind wieder voll einsatzbereit. Trainer Öztürk hatte in der ersten spielfreien Woche das Programm so reduziert, dass alle ihre Wehwehchen auskurieren konnten. Danach zog er das Pensum wieder an. „Aber so, dass wir viel Spaß im Training hatten“, sagt er.

So gab’s zum Beispiel zu einem speziellen Technikprogramm eine Wette des Coaches gegen die gesamte Mannschaft. Die Folge: Öztürk verlor und musste gestern Abend nach dem Training ein Essen „einfliegen“ lassen.

Außerdem nutzte der Trainer die Zeit, um bereits die Vorbereitung auf die zweite Serie zu planen. Mit Westfalenligist Westfalia Wickede und dem Großkreutz-Klub VfL Kemminghausen (Landesliga) stehen zwei attraktive Gegner auf dem Programm. Insgesamt soll es sechs Testspiele geben. Mit im Aufgebot stehen dann möglicherweise zwei Winter-Zugänge. „Nur wenn es Sinn macht. Es ist kein Muss, denn qualitativ sind wir stark genug. Allerdings haben wir ein bisschen an Breite verloren“, sagt Öztürk, der sich bereits mit einigen Kandidaten beschäftigt hat.

Größter Vorteil der langen Pause: Marvin Bruland, Chris Thannheiser und Dominik Giffey hatten sich gegen den TuS Ascheberg ihre fünfte Gelbe Karte abgeholt, dürfen aber aufgrund der Zehn-Tage-Regel am Samstag gegen Wethmar ohne Spielsperre wieder auflaufen.

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