Öztürk: „Kein Grund, jetzt nervös zu werden“

WERNE -  Die Bilanz nach einem Drittel der Saison kann sich sehen lassen: Zehn Spiele sind in der Fußball-Bezirksliga (8) absolviert und noch immer führt der Werner SC die Tabelle ungeschlagen an.

Doch nach den beiden jüngsten Unentschieden (4:4 in Dorstfeld, 1:1 gegen Nordkirchen) ist von einst fünf Punkten Vorsprung nur einer übrig geblieben. Und nun stehen schwere Wochen bevor.

Von den nächsten vier Spielen bestreitet der WSC nur eines daheim – am 2. November gegen den VfL Kemminghausen. Und der ist ebenfalls noch ohne Niederlage. Danach folgen die schweren Partien im Höschpark beim TuS Hannibal und an der Flora bei Eintracht Dortmund. Da wird ein Dreier am Sim Jü-Freitag beim Schlusslicht SuS Oberaden schon zur Pflicht. „Und auch da muss man erst einmal gewinnen, das wird schwer genug“, sagt Spielertrainer Kurtulus Öztürk.

Das weitere Programm bis zum Hinrunden-Ende Anfang Dezember gegen den FC TuRa Bergkamen empfindet er als „eine gute Herausforderung.“

Allerdings plagen ihn Personalsorgen: „Wir müssen aufpassen, dass wir demnächst nicht die Quittung für unsere Roten Karten kriegen“, sagt Öztürk, denn neben Sebastian Schnee sind auch Necati Bacak und Hisham Saado gesperrt.

Bacak bekam für das versuchte Nachtreten am Sonntag im Spiel gegen Nordkirchen bereits eine Sperre von zwei Spielen aufgebrummt. „Völlig unnötige Aktion“, ärgert sich Öztürk. Saado sitzt am Freitag am Römerberg seine fünfte Gelbe Karte ab. Immerhin: Keeper Chuck Germino wurde für das Handspiel außerhalb des Strafraums in Dorstfeld für nur ein Spiel gesperrt und könnte in Oberaden wieder als Nummer zwei auf der Bank sitzen. Dafür fehlt Jannis Leenders am Freitag aus beruflichen Gründen, Jussef Saado muss wegen einer Muskelverletzung weiter pausieren.

Oliver Winter kehrt hingegen zurück und auch Öztürk überlegt seinen Startelf-Einsatz. Einen Platz darin dürfte Kai Wintjes sicher haben, der schon gegen Nordkirchen in die erste Elf drängte, aber wegen taktischer Überlegungen zunächst auf der Bank sitzen musste. „Er war schon ein bisschen ein Opfer dessen“, sagt Öztürk.

Trotz der jüngsten Unentschieden und des bevorstehenden Programms sieht der Werner Spielertrainer bei 24 von 30 möglichen Punkten die Situation als komfortabel an. „Allzu viel haben wir bisher wohl nicht falsch gemacht. Wir haben also keinen Grund, irgendwie nervös zu werden oder unzufrieden zu sein“, sagt er, nachdem er gegen Nordkirchen erste Ansätze ausgemacht hatte, die sich auch auf die Einstellung auswirkten: „Einige haben sich zerrissen, einige weniger“, meinte er unmittelbar nach der Partie.

Während seine Mannen am Sonntag kirmesfrei haben, zieht es Öztürk als Beobachter nach Dortmund, wo sich mit Kemminghausen und Hannibal die beiden folgenden Gegner gegenüberstehen: „Das werde ich mir nicht entgehen lassen. Schließlich kenne ich beide Mannschaften nicht.“ - gu

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