Obrikat neue Vorsitzende der TV-Wasserfreunde – Bad bereitet Sorgen

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Der neue Vorstand der Wasserfreunde TV Werne (mit (v.l.) Barbara Koch, Björn Krietemeyer, der neuen Vorsitzenden Kerstin Obrikat, Mechthild Kortmann, Marion Steffen, Dietmar Wurst, Andreas Holtrup und Rainer Horsthemke. 

WERNE - Die Wasserfreunde des TV Werne sind wieder bestens aufgestellt: Kerstin Obrikat wurde am Freitagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Heidekrug zur ersten Vorsitzenden gewählt. Damit löst sie Stephan Biermann nach achtjähriger Vorstandsarbeit ab, der sein Amt aus zeitlichen Gründen niederlegte.

Zusammen mit Björn Krietemeyer und Klaus Wortmann in der Position der zweiten Vorsitzenden und Kassierer Andreas Holtrup ist die Spitze der Wasserfreunde komplett.

Wiedergewählt wurden Geschäftsführerin Mechtild Kortmann und Wasserballwart Rainer Horsthemke. Neuer Triathlonwart wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Freitag Samuel Laarmann, Schwimmwartin bleibt Marion Steffen.

„Bei den Kreismeisterschaften des Kreises Unna haben wir 13 Kreismeistertitel errungen, wurden sieben Mal Vizekreismeister und belegten zwölfmal den Bronzeplatz – eine beachtliche Bilanz“, sagte Steffen. Beim eigenen Salinenschwimmfest im vergangenen Jahr nahmen 392 Schwimmer teil.

Trübe Stimmung wegen Bad-Umbau

Aus dem Bericht des Wasserballwartes Rainer Horst-hemke ging hervor, dass die erste Herrenmannschaft in der Bezirksliga den dritten Platz belegte. Die zweite Herrenmannschaft spielte in der Kreisklasse. In der aktuellen Saison wurde keine Jugendmannschaft gemeldet, da seitens des Verbandes ein Mixspielbetrieb in der Jugendliga nicht gewünscht war.

Die geplanten Umbauarbeiten im Solebad trübten die Stimmung bei den Schwimmern und Wasserballern: „Wahrscheinlich wird die diesjährige Party am Pool die letzte sein“, sagte Kassierer Andreas Holtrup.

Auch das Salinenschwimmfest an Pfingsten wird letztmalig veranstaltet. Für den 23. August ist außerdem ein Wasserballspiel der Altherren im 50-Meter-Außenbecken des Solebades geplant – dabei wird dann wohl viel Nostalgie bei den Beteiligten aufkommen. „Das ist das letztes Spiel, bevor das Freibadbecken dem Abrisshammer zum Opfer fällt“, sagte Wasserballwart Rainer Horsthemke. - sop

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