Werner Frauen trotzen dem Sylter Wind

Simone Junker und Ines Boshammer auf Sylt.

WERNE - An zahlreichen Laufveranstaltungen nahmen die Aktiven der Leichtathletikabteilung am vergangenen Wochenende teil. Einer besonderen Herausforderung stellten sich drei Frauen mit der Teilnahme am 33. Syltlauf.

Zusammen mit 1 400 weiteren Sportlerinnen und Sportlern wurden Ines Boshammer, Simone Junker und Andrea Hagenkötter-Börste vom Meeresgott Ekke Nekkepen auf den 33,33 Kilometer langen Weg von Hörnum einmal über die ganze Insel bis nach List geschickt.

Das Wetter forderte ihnen alles ab. Es regnete nicht nur immer wieder während des Laufes, zusätzlich bescherte der schräg seitliche Gegenwind der Stärke sieben den Teilnehmern eine Zusatzprüfung.

Umso glücklicher nahmen die drei Wernerinnen nach Erreichen des Ziels ihre Finishermedaillen in Empfang. Schnellste der drei war Ines Boshammer, die nach 3:30,40 Stunden das Ziel in List erreichte. Andrea Hagenkötter-Börste und Simone Junker liefen nach 3:44,32 Stunden gemeinsam durch die Lichtschranke.

So startete der Vorsitzende der Leichtathleten, Martin Wulfert, in Dortmund beim Indoortrail in der Westfalenhalle. Diese Veranstaltung besteht aus drei Läufen an drei Tagen. Wulfert hat alle drei erfolgreich absolviert. So waren am ersten Tag zunächst drei Runden des Parcours zu bewältigen. Doch dieser hatte es in sich. Eine Runde erstreckte sich über 1 400 Meter Länge und 75 Höhenmeter, teilweise führte die Strecke über die Ränge der Westfalenhalle 1, durch die Katakomben, durch die Hallen 2 und 3 und über das Außengelände.

Zahlreiche Treppenstufen waren zu überwinden und Balanceakte zu überstehen. Die Strecke hielt noch einige weitere Herausforderungen bereit: Steile Anstiege, Felsbrocken, Sandgruben, Bodenwellen, Strohballen, Brücken, eine Matschstrecke oder Rindenmulch.

Den ersten Abend gut überstanden, ging es am Folgetag über sechs Runden, am Finaltag sogar über neun, was dann schon 675 Höhenmeter für die Teilnehmer bedeutete.

Martin Wulfert benötigte 24:26 Minuten für den ersten Lauf, 48:46 für den zweiten und 1:14,14 Stunden für den dritten Lauf. Damit belegte er Rang 25 in der Altersklasse „MasterMen“ im Gesamtfeld.

Am zweiten Tag traf er auch auf den Vereinskollegen Sebastian Nieberg, der ebenfalls die sechs Runden absolvierte. Nieberg benötigte 48:06 Minuten und wurde damit 30. in seiner Altersklasse.

Auch in Münster beim Straßenlauf der LSF Münster war der TV Werne mit einigen Startern vertreten: Dirk Böhle belegte über fünf Kilometer in 20:38 Minuten Rang drei in der Altersklasse M50. Über zehn Kilometer liefen Elisabeth Kebbedies 42:48 (1. W45), Detlef Heuser 45:52 (10. M50), Rudolf Teske 51:10 (2. M60), Martina Westbomke-Lösche 57:38 (3. W40) und Gerd Heising 59:22 Minuten (3. M65). Elisabeth Kebbedies lief zudem den Halbmarathon in 1:43,08 Stunden und belegte Platz zwei in ihrer Altersklasse W45. - red

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