Neues Turnier des Werner TC

"Werne Open" ein voller Erfolg - und soll sich in der Werner Turnierlandschaft etablieren 

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Die Siegerehrung für die Damen, Herren 30, 40 und 50 (von links) mit WTC-Sportwart Ralph Flemming, Jens Kemke, Christian Fingas, Katharina Marek, Jule Brauer, Peter Götza, Marcus von Bohlen und Christian Walter, Halbfinalist bei den Herren 40 und in der Turnierleitung.

Werne – Mit den „Werne Open“ will der Werner Tennisclub ein offenes Ranglistenturnier in seinem Terminplan etablieren. Die erste Ausgabe mit 105 Meldungen hat die Turnierleitung mit Ralph Flemming und Christian Walter überaus positiv überrascht.

Nach sieben Turniertagen wurden am Sonntag bei herrlichem Wetter die Finalspiele ausgetragen. „Wir sind komplett zufrieden. Wir hatten eine voll ausgelastete Platzanlage. Wir wollten ein Turnier für jeden Alters- und Leistungsklasse. Das ist gut angenommen worden“, sagte Ralph Flemming.

 Der Modus der Gruppenspiele mit Endrunden kam bei allen Turnierteilnehmern gut an. Den hohen Stellenwert dieses Turniers zeigt sich in der großen Zahl der Meldungen von auswärtigen Tennisspielern. Die Wettbewerbe wurden in 13 Disziplinen und in der Aufteilung der Leistungsklassen 2 bis 15 und 15 bis 23 ausgetragen. 

Viele hochklassige Tennisspieler nutzten das Turnier, um zum Saisonende noch wichtige Ranglistenpunkte für eine höhere Platzierung zu erreichen. Auf der voll belegten Elf-Platz-Anlage wurden bis in die späten Abendstunden hart umkämpfte Begegnungen mit oft überraschen Ergebnissen ausgetragen. 

Die spannendsten Spiele fanden bei den Damen und den Herren 40 der Leistungsklassen 2 bis 15 statt. Die beiden jungen Spitzenspielerinnen der in der Bezirksliga spielenden Frauen des Ausrichtervereins, Katharina Marek und Jule Brauer, spielten ein hervorragendes Turnier. Katharina Marek gewann die Vorrundenspiele mit 6:1, 6:0 und 6:2, 6:3. Jule Brauer setzte sich gegen Alina Malicha vom Münsterland-Ligisten TC Blau-Weiß Werne mit 7:5 und 6:1 durch und in ihrer zweite Begegnung war großer Kampfgeist gefragt (3:6, 6:3 und 10:6). 

Das Endspiel verlangte den beiden WTC-Spielerinnen alles ab. Fast vier Stunden kämpften beide um den Turniersieg in einer wechselvollen Partie. Jule Brauer setzte sich mit 1:6, 7:5 und 6:3 durch. Mit diesem Turniersieg und der erreichten Punktezahl von 730 qualifizierte sich Jule Brauer (aktuell LK11) für einen Aufstieg in die Leistungsklasse 9. Bei den Herren 40 der Leistungsklassen 2 bis 15 waren schon im Vorfeld spannende Spiele zu erwarten.

 In den sechs Gruppen kam es zu vielen Drei-Satz-Matches und ins Halbfinale kamen der frühere Herren 45-Westfalenmeister Jens Kemke (WTC), Nils Kremer (TV Altlünen), Christian Walter (ebenfalls WTC) und der Werner Marcus von Bohlen (spielt nun wieder für den TuS 59 Hamm). Zum Endspiel zwischen Jens Kemke, früher auch für BW Werne und TuRa Bergkamen aktiv, und dem langjährigen Spitzenspieler von BW Werne, Marcus von Bohlen, hatte Turnierleiter Ralph Flemming extra Ballkinder engagiert und die Zuschauer bekamen auf Platz eins ein Drei-Satz-Match auf höchstem Niveau zu sehen. Kemke gewann mit 6:2, 2:6 und 6:3.

 Ex-Fußballprofi Guido Silberbach (LK 7) vom TC Grävingholz gewann gegen Oliver Schubert (LK 10) in der Altersklasse der Herren 50. Die Gruppen der Leistungsklassen 15 bis 23 waren in allen Disziplinen gut besetzt. 

Da sich die Endspiele lange hinzogen, wurden die Siegerehrungen von WTC-Sportwart Flemming in Etappen vorgenommen. Für die Sieger und Platzierte gab es neben Pokalen auch Sachpreise.

 Am Samstag trafen sich mehr als 30 Clubmitglieder zu einem geselligen Mixed-Doppelturnier. Die Jüngsten im Kleinfeld trugen zudem ein Freundschaftsspiel gegen Kamen-Methler aus. Gefeiert wurde bei der Clubhausfete mit Karaoke-Show noch lange nach Spielschluss. 

Als Änderung für das nächste Jahr kann sich Flemming vorstellen, ein Wochenende mehr dazuzunehmen. „Denn wir hatten Glück mit dem Wetter. Bei Regen wären wir trotz der elf Plätze an unsere Kapazitätsgrenzen gekommen, weil viele nur zu einer bestimmten Uhrzeit spielen können – und wir ihnen das ermöglichen wollen.“

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