TV Werne bespricht das Jahr im Schnelldurchlauf

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Der geschäftsführende Vorstand des TV Werne mit (von links) Kassiererin Katja Mertens, Sportwart Hubert Bußkamp, Markus Steinhoff als neu gewählter 2. Vorsitzender, Vorsitzender Mathias Reimann und Geschäftsführerin Sonja Blaha.

Werne – 2018 zu den Akten gelegt, 2019 grundsolide vorbereitet: Der Vorstand des Gesamtvereins TV Werne forderte den Delegierten der zwölf Abteilungen bei der Jahresversammlung am Donnerstagabend im Hotel am Kloster keinen Marathon ab.

Gerade einmal 40 Minuten benötigte der Vorsitzende, Mathias Reimann, um die Tagesordnung abzuarbeiten – trotz Wahlen, Satzungsänderung und Jubilarehrungen. 

In seinem Jahresbericht ging Reimann vor allem auf die in Kürze anstehende Baderöffnung ein. „Wir sehen das mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagte der TV-Vorsitzende. Einerseits sei es erfreulich, dass die Wasserfreunde ihren Sport wieder in Werne ausüben können, andererseits sei dies mit einer erheblichen finanziellen Belastung verbunden: „Wir haben finanziell bluten müssen.“ 

Die Einrichtung des neuen Kompressorcontainers habe einen 5-stelligen Betrag verschlungen und auch bei den Beiträgen habe es während des Um- und Neubaus Zugeständnisse gegeben. Dennoch hat die badlose Zeit Spuren hinterlassen. 34 Mitglieder, das sind gut zehn Prozent, haben den Wasserfreunden im vergangenen Jahr den Rücken gekehrt. Aktuell sind 331 registriert. Insgesamt zählte der TV Werne Ende des vergangenen Jahres 2 126 Mitglieder. 

139 von ihnen entrichten in mehr als einer Abteilung ihren Beitrag. Den größten Aderlass meldete die Turnabteilung mit minus 103 auf 612. Sie steht immer noch unter kommissarischer Leitung des geschäftsführenden Vorstands. „Leider haben wir für die Turner immer noch keinen Abteilungsleiter gefunden. Interessenten sind herzlich willkommen“, meinte Reimann. 

Den größten Zulauf hat aktuell die Rhythmische Sportgymnastik mit plus 64 auf 157 (wohl ausnahmslos) Mädchen. „Eine Abteilung, die richtig boomt und sportlich sehr gut unterwegs ist“, lobte Reimann. Bei den Wahlen zum Vorstand hat sich lediglich eine Änderung ergeben. Reimanns langjähriger Stellvertreter Heinz Musiol stellte sich nicht mehr zur Wahl; mit Markus Steinhoff aus der Handballabteilung wurde der Kandidat des Vorstandes von der Versammlung bei Enthaltung des Gewählten bestätigt. Steinhoff ist Mitarbeiter im Sportamt der Stadt Kamen und als Mitglied des dortigen Stadtsportverbandes „im Stoff“. 

Katja Mertens bekam als Kassiererin einstimmig das Vertrauen zugesprochen, Uli Wiechert aus der Handballabteilung bleibt Beisitzer. Emotionsfrei wurde im Rahmen der Versammlung der Abriss der Jahnturnhalle und der Umzug in die Wiehagenhalle als neue „TV-Halle“ besprochen. „Sie wird uns zur alleinigen Nutzung zur Verfügung stehen“, bestätigte Mathias Reimann. Wann genau, das vermochte er noch nicht zu sagen. „Wann der Umzug stattfindet, das ist konkret noch offen. Es geht aber grob in Richtung Sommerferien“, sagte er. Die Stadtverwaltung habe schon Hilfe angekündigt.

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