Welche Vorkehrungen gibt es beim Derby mit Blick auf das Corona-Virus?

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Das soll es am Sonntag aus Sicherheitsgründen  nicht geben: Spieler, die sich vor dem Anpfiff die Hand geben.

Herbern - Das Derby in der Fußball-Landesliga 4 am Sonntag ab 15.15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Siepenweg zwischen dem SV Herbern und Werner SC darf als eine lokale Großveranstaltung bezeichnet werden.

Schließlich werden mehrere Hundert Zuschauer erwartet. Beim Hinspiel waren es 850. Klar ist, dass sich der gastgebende Verein in Zeiten des Corona-Virus’ Gedanken darüber macht, wie er eine möglichen Verbreitung dieses Krankheits-Erregers verhindern will.

 „Wir werden in Aushängen am Platz darauf hinweisen, wie man sich verhalten soll. Dazu gehört, dass man auf das Händeschütteln verzichten soll und möglichst Abstand zum Nebenmann hält“, sagt der SVH-Vorsitzende Jürgen Steffen. 

Auch die Spieler seien angehalten – das ist aber eine Vorgabe von Verbandsseite – auf Shakehands untereinander und mit dem Schiedsrichter zu verzichten.

 „Das hat natürlich nichts mit dem Gegner zu tun“, betont Steffens, dass es sich angesichts der sportlichen Rivalität zwischen den Nachbarn nicht um eine Geste handeln wird, die Antipathie demonstrieren soll. 

Besondere Hygiene-Maßnahmen darüber hinaus kann der SVH für das Derby nicht ergreifen: „Desinfektionmittel bekommt man derzeit gar nicht mehr“, berichtet Jürgen Steffen von seinen gescheiterten Kaufversuchen auch im Großhandel und sagt: „Deshalb müssen sich die Leute beim gründlichen Händewaschen mit Seife helfen.“

Ob Einlaufkinder zum Einsatz kommen, darüber werden noch nachgedacht, so Steffen.

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