VfK Weddinghofen zieht die Reißleine und entlässt seinen Trainer

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Olaf Barnfedl (rechts) und Sascha Wambach.

Bergkamen – Der Vorstand des Fußball-A-Kreisligisten VfK Weddinghofen hat auf die Talfahrt seiner ersten Mannschaft reagiert.

Am Mittwochabend hat die Führungsriege um den Vorsitzenden Manfred Frieg Trainer Olaf Barnfeld entlassen. Daraufhin ist auch dessen Co-Trainer Sascha Wambach zurückgetreten. 

Am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr am Häupenweg) im wichtigen Heimspiel des Tabellen-13. vom Häupenweg gegen den Zwölften, SSV Mühlhausen II, soll Ahmet Keske als Spielertrainer fungieren, unterstützt von Frieg an der Seitenlinie.

Gespräche mit Trainerkandidaten als Barnfeld-Nachfolge sollen in der kommenden Woche folgen, so Frieg.

 Auch wenn die Entscheidung gegen Barnfeld „uns nicht leicht gefallen ist, mussten wir irgendetwas machen“, sagte Frieg. Ausschlag gebend war die jüngste 1:8-Niederlage am 19. Spieltag in der Kreisliga A2 (Unna/Hamm) am vergangenen Sonntag beim VfL Kamen – nachdem es zur Pause schon 7:0 stand. 

„Auch die Trainingsbeteiligung war nicht so gut. Es ist fünf vor zwölf. Wir müssen sehen, dass wir alle ins Boot holen“, sagte Frieg. Der VfK hat 15 Punkte auf dem Konto und damit fünf Zähler mehr als der Vorletzte SV Bausenhagen auf dem ersten Abstiegsplatz – wobei letzterer zwei Spiele weniger ausgetragen hat. 

Wambach hört als Co-Trainer auf

Der Entschluss fiel im Vorstand. Außen vor war dabei aber der Geschäftsführer des Vereins. Der heißt Sascha Wambach – und wurde als Co-Trainer bewusst außen vor gelassen. „Er macht als Geschäftsführer weiter“, betonte Frieg. 

Aufsteiger VfK hatte vor dem Kamen-Spiel auch sein erstes Punktspiel in diesem Jahr mit 0:4 daheim gegen den SuS Oberaden verloren und war in allen vier Vorbereitungsspielen sieglos geblieben – von einem 0:8 gegen den VfR Sölde bis zu einem 1:4 gegen den B-Ligisten Werner SC II. Frieg führte am Donnerstag viele Gespräche mit den Spielern im Rahmen des Trainings. 

„Die Mannschaft bleibt zusammen“, war sein Eindruck daraus. Er hofft darauf, dass „ich am Sonntag zu dem Heimspiel 13, 14 Spieler zur Verfügung habe.“ Trainer Olaf Barnfeld, ein VfK-Urgestein, sprang in der Saison 17/18 ein, konnte den Abstieg aus der Kreisliga A2 (Unna/Hamm) aber nicht mehr verhindern. 

Mit seinem Co-Trainer gelang ihm souverän mit einer umgebauten Mannschaft der sofortige Wiederaufstieg am Ende der vergangenen Saison als Meister der Kreisliga B2 (Unna/Hamm). Zu seiner Entlassung wollte sich der 52-Jährige nicht äußern. „Ich brauche noch ein bis zwei Tage Zeit“, sagte er. 

Barnfeld war bereits zuvor VfK-Trainer. Er stiegt mit dem Verein in der Saison 2012/13 aus der Bezirksliga 8 ab und wurde Ende April in der darauf folgenden Saison entlassen, nachdem der angepeilte sofortige Wiederaufstieg verpasst wurde.

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