2. Runde im Westfalenpokal

Weddinghofen scheidet aus und Oberaden freut sich auf Knaller im Achtelfinale

Schiedsrichter Niklas Erkeling zeigt in dieser Szene Weddinghofens Cagatay Kaya „Rot“.

Bergkamen – Den erwarteten Erfolg sicherte sich  der hoch favorisierte Oberligist Holzwickeder SC beim Kreisliga-Aufsteiger am Häupenweg. Beim 5:1-Erfolg des von Axel Schmeing trainierten Gastes war Nico Berghorst mit drei Toren der herausragende Spieler. Der SuS Oberaden steht hingegen im Achtelfinale.

Kreispokal (Unna/Hamm), 2. Runde: VfK Weddinghofen – Holzwickeder SC 1:5 (1:3). „Das war ein super Spiel von meinen Jungs. Wir haben gekämpft und gemacht und haben auch immer wieder versucht, Stiche zu setzen. Ein Riesenkompliment, zumal wir ja auch eine halbe Stunde in Unterzahl spielen mussten“, sagte Barnfeld. 

Dabei legte der Gast schnell vor. Ein berechtigter Elfmeter, verursacht an Hahne, nutzte Nico Berghorst zur Führung (11.). Als Dawid Pawlik den Ball nach einer Ecke fallen ließ, drückte Andreas Heiß den Ball zum 0:2 über die Linie (16.). Der HSC blieb spielbestimmend, die engagierte VfK -Abwehr ließ aber auch danach lange keine Chance aus dem Spiel zu. 

Und plötzlich stand es 1:2. Nach einer Ecke von Arash Brelian köpfte Neuzugang Ahmet Keske – er traf schon am Donnerstag beim 1:0-Sieg in der 1. Pokalrunde gegen Heeren – zum 1:2 aus vier Metern ein (30.). Nach Vorarbeit von Hahne war es Jona Deifuß, der für den 3:1-Pausenstand für den Sport Club sorgte (39.). Nach dem Seitenwechsel zwang zunächst Abwehrspieler Matthias Totzek mit einem frechen Heber aus 30 Metern HSC-Keeper Hegemann zu einer Flugeinlage (48.). 

Danach legte der Gast mehr und mehr zu. So traf Berghorst im Nachsetzen zum 1:4 (56.). Hahne und Uedickoven verpasste es nachzulegen (58., 60.). Wenig später sah Weddinghofens Cagatay Kaya „Rot“ (63.). Es gab es ein Handgemenge und anschließend ließ sich der Mittelfeldspieler zu einer Beleidigung hinreißen (63.). Kurz darauf traf Justin Pfaff volley aus fünf Metern den Außenpfosten und auf der Gegenseite verzog Bastian Sudhaus freistehend nach Brelian-Pass (73.).

 Berghorst sorgte für den 5:1-Endstand, weil dann beide Seiten die Partie ausklingen ließen (78.). Am Mittwoch steht für den VfK ab 19.30 Uhr mit dem Testspiel bei Fortuna Walstedde die Generalprobe für die am kommenden Sonntag beginnende Meisterschaft in der Kreisliga A2 (Unna/Hamm) mit dem Auswärtsspiel beim SV Frömern an.

 VfK: Pawlik – Kahraman , Keske, Brelian, Totzek, Witte, Schnura, Niedballa, Civak, Kaya, Sudhaus (82. Mertin) 

Tore: 0:1 (11.) Foulelfmeter Berghorst, 0:2 (16.) Heiß, 1:2 (30.) Keske, 1:3 (39.) Deifuß, 1:4 (56.), 1:5 (77.) beide Berghorst 

Bes. Vork.: Rote Karte für Kaya (VfK, 64.) wegen Beleidigung

SuS Oberaden – RW Unna 4:0 (3:0). Der SuS Oberaden ist verdient gegen eine ersatzgeschwächte Mannschaft von Rot-Weiß Unna ins Achtelfinale um den Kreispokal eingezogen und freut sich nun auf die Partie gegen den Oberligisten und amtierenden Kreispokalsieger Westfalia Rhynern. Gespielt wird am 11. September am Römerberg.

 Am Anfang hielt der Gast, der mit vier Reservespielern antreten musste, das Spiel noch offen. Doch nach 15 Minuten gewann Oberaden mehr Zweikämpfe und setzte sich vorne fest. 

Nach schönem Zuspiel von Yilmaz stand Ikraine halbrechts frei vor dem Tor und schoss knapp über das Gehäuse. In Minute 27 erahnte Joshua Kusch einen Rückpass und wurde von Schiffer zu Boden gerissen. Der Pfiff blieb aus, aber Yunus Sevindir handelte schnell und schob den Ball ins leere Tor zum 1:0 ein. Direkt in der nächsten Aktion war es Kusch selber, der den Ball ohne Probleme am gegnerischen Torwart vorbei einschob (29.). 

In der 34. Minute schnürte Sevindir seinen Doppelpack zum 3:0. SuS-Trainer Birol Dereli war zufrieden: „Wir haben heute dieses Spiel verdient gewonnen. Wir haben hinten nahezu nichts zugelassen und haben vorne die Chancen genutzt. In der zweiten Halbzeit haben wir einen Gang runtergeschaltet, weil uns der Gegner auch kaum in Gefahr gebracht hatte.“ 

Oberadens Emmanuel Abaraonye (hier im Zweikampf mit Unnas Schiffer) und sein Team zogen ungefährdet ins Pokal-Achtelfinale ein.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte der Gast weiter die Defensive und spielte sich bis auf einen Schuss über das Tor keine Chance heraus. Für Oberaden schoss Kusch frühzeitig den 4:0-Endstand (57.) „Ich bin mit der Leistung zufrieden. Wir standen hinten bis auf eine Ausnahme immer sicher.“, ergänzte Dereli. Am kommenden Sonntag startet der SuS Oberaden gleich mit dem Derby gegen den FC TuRa Bergkamen in die neue Kreisliga-Saison. 

Dort kann Trainer Birol Dereli fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, nur Kevin Kaczmarek fällt mit seinem Außenbandriss im rechten Sprunggelenk noch länger aus.

SuS: Alcan – Özkan, Sevindir (84. Gorzalski), S. Yilmaz, Kusch (84. Acar), Ikraine (80. Akti), Karadag, Abaraonye, Türkkan (78. Pakdemir), Yesilcicek, Mitat 

Tore: 1:0 (27.) Sevindir, 2:0 (29.) Kusch, 3:0 (34.) Sevindir, 4:0 (57.) Kusch

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