Trotz missglückter Generalprobe:

Warum Jan König die LippeBaskets II für die Oberliga gerüstet sieht

+
Jan König bei der Teamansprache.

Werne – Die Generalprobe ist missglückt: Mit 62:76 (24:19, 17:23, 9:18, 12:26) verlor die Reserve der LippeBaskets am Samstag ihren letzten Test vor dem Start in die Oberliga-Saison gegen den TuS Breckerfeld. Dennoch war Spielertrainer Jan König alles andere als unzufrieden.

 „Das ist nicht schlimm. Wir haben heute komplett ohne Aufbau gespielt und dann hat Breckerfeld noch gepresst. So entsteht das Ergebnis“, sagt König, der auf Jorgo und Niko Tilkiaridis, Nils Brinkmann sowie Justus Altmeyer verzichten musste und sich selbst wegen einer kleineren Blessur in zivil auf die Bank gesetzt hatte. 

Sein Vorbereitungsfazit: „Wir hatten gute Ergebnisse, haben gegen Herten II erst nach Verlängerung verloren und gegen Schwerte gewonnen. Alle sind fit, alle sind gesund.“ Das Spiel gegen den künftigen Ligakonkurrenten Breckerfeld hat dem Aufsteiger gezeigt, wie schwer es in der neuen Spielklasse wird. „Man muss sich das überlegen. Vor drei Jahren haben wir noch mit unserer Ersten in der Oberliga gespielt. Für uns wird das schon heftig, aber wir haben genug erfahrene Leute im Team, die schon Regionalliga gespielt haben“, sagt König.

Saisonziel: Unter den ersten Acht

 Der Spielertrainer hat einen Platz unter den Top 8 als Saisonziel ausgegeben. „Wir wollen möglichst früh nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben“, sagt er und setzt dabei auch auf die Heimstärke: „Mit voller Kapelle können wir in dieser Liga jeden Gegner in der Ballspielhalle schlagen.“ 

Personell hat sich wenig verändert beim Aufsteiger. Das Team der vergangenen Saison bleibt zusammen und wird durch drei Spieler verstärkt: Alex Grudev aus Lüdinghausen, Center Sebastian Kauch aus Kaiserau und Michael Kussel, der aus Rünthe zurückkommt. Mit Nils Brinkmann, Louis Barkowski und Niko Tilkiaridis werden drei junge Spieler zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft pendeln, eventuell auch Janne Brommisch aus dem Jahrgang 2000. Das Auftaktprogramm vor den Herbstferien hat es in sich. Nach dem Auswärtsstart bei Königs Ex-Team AstroStars Bochum II folgt die Heimpremiere gegen den SV Hagen-Haspe II, bevor es zum RCO Biggesee geht.

 „Das ist für mich mit Abstand der Favorit auf den Titel“, sagt König über das Team aus Olpe, das wohl mit zwei Importsspielern antreten wird. „Wenn wir eines davon holen, dann ist das gut, zwei umso besser. Wenn nicht, brechen wir aber auch nicht in Panik aus“, sagt Jan König. „Ein Vorteil für uns ist, dass wir ein paar Teams in der Liga kennen“, sagt König, der in enger Absprache mit dem Trainerkollegen Christoph Henke den gleichen Spielstil pflegen wird wie die Erste: „Die Offense muss den Takt vorgeben, defensiv müssen wir gut stehen“, sagt er. Schnell spielen, hohes Tempo, das ist das, was das Spiel der Reserve auch in der Meistersaison in der Landesliga 5 so stark gemacht hat. „Wir hatten 300 Punkte mehr als die zweitbeste Offense der Liga“, erinnert König an die vergangene Saison.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare