Beim B-Ligisten SuS Rünthe

Max Wagenknechts Drohne liefert Bilder für Videoanalyse 

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Max Wagenknecht mit dem Joystick auf der Rünther Ersatzbank.

Werne - Ein ungewöhnliches, gleichbleibendes Surren war am Sonntag im Hafenstadion während des Fußball-Testspiels zwischen dem B-Ligisten SuS Rünthe und dem ambitionierten A-Kreisligisten Türkischen SC Kamen (2:3) zu hören.

Der Grund dafür war eine Kamera-Drohne, die in Höhe der Mittellinie über den hinteren Zuschauerwall, die Partie aus der Luft aufnahm. 

Das Angebot dafür hatte der SuS-Spieler Max Wagenknecht seinen Trainern Engin Abali und Björn Ziegert unterbreitet – und die zeigten sich aufgeschlossen für die Idee. 

„Jetzt können wir einen Videoabend machen und das Spiel mal auf diese Weise analysieren“, sagte Ziegert. So saß Wagenknecht mit Sonnenbrille auf der Ersatzbank und hielt stoisch eine Steuereinheit in der Hand, damit die Drohne nicht ihre Ruheposition verlässt. 

Zuvor wurden auch der Schiedsrichter und die Verantwortlichen des TSC Kamen gefragt, ob sie damit einverstanden sind wegen der Ende Mai in Kraft getretenen Datenschutzverordnung und dem Recht am eigenen Bild. 

„Das ist mal eine schöne Sache. Das machen wir natürlich nicht regelmäßig und dauerhaft. Auch schon, damit die Leute nicht denken, beim Sus Rünthe werden sie größenwahnsinnig“, ergänzte Ziegert. 

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