Das wichtigste Saisonspiel für die WSC-Volleyballer

WERNE -  Die Verbandsliga-Volleyballer des Werner SC wollen an diesem Wochenende den Gang in die Abstiegsrelegation vermeiden. Die Frauen hingegen sind gerettet, gehen aber dennoch motiviert in das Spiel beim VV Humann Essen.

Verbandsliga (Männer): SC DJK Everswinkel – Werner SC. Am letzten Spieltag der Saison sind die Blau-Roten im Münsterland krasse Außenseiter. Die Chancen im Spiel gegen den Tabellenführer DJK Everswinkel (Samstag, 18 Uhr) sind verschwindend gering. Und dennoch ist es das wichtigste Spiel der Saison.

Es geht noch darum, ob der Werner SC den achten Tabellenplatz verlassen kann. Das ist nur bei einem Sieg möglich – und auch nur dann, wenn Wernes direkter Konkurrent Gütersloh verliert.

Dabei muss Werne erneut auf wichtige Spieler verzichten. Tobias Thüner verweilt im Urlaub in Mexiko. Sein Bruder Christian fällt weiterhin aufgrund chronischer Knieprobleme aus. Philipp Gorba laboriert noch an den Folgen eines Bänderrisses und Fabian Poprawski fehlt aus beruflichen Gründen. Dafür nominierte WSC-Coach Rolf Wilmsen den Reservespieler Patrick Langer. Wilmsen muss an diesem Spieltag auch noch auf seinen Trainerpartner Bronek Bakiewicz verzichten, der am Wochenende auf einer Hochzeit in den Niederlanden ist.

Für den Werner SC wird an diesem Wochenende die Leistung seines Zuspielers Jonas Lembcke ausschlaggebend sein. Wenn er von seinen Spielern mit guten Annahmen versorgt wird und auch selbst einen guten Tag erwischt, sollte für den WSC alles möglich sein. Auch Lembcke hatte aber zuletzt mit Knieproblemen zu kämpfen. Er muss die Zähne zusammenbeißen, da er keine Vertretung hat.

Schlechte Voraussetzungen für den Werner SC also vor dem wichtigen Spiel in Everswinkel. Die Verantwortlichen planen schon damit, in die Abstiegsrelegationsrunde zu müssen.

Verbandsliga (Frauen): VV Humann Essen – TV Werne. Im letzten Saisonspiel geht es für die Gäste um nichts mehr. Dennoch trainierte das Team mit hoher Motivation, denn die Werner wollen Revanche für die 1:3-Hinspielpleite. „Damals verkauften wir uns unter Wert, spielten nicht annähernd das, was wir jetzt spielen können“, erklärt Trainer Bronek Bakiewicz.

Die Essener müssen hingegen gewinnen, um den direkten Klassenerhalt zu schaffen. Bei einer Niederlage müsste das Team in die Abstiegsrelegationsrunde. Zum Ende der Hinrunde stand auch Werne noch in der unteren Tabellenhälfte. Mit der immensen Steigerung in der Rückrunde kann sich der TVW bei einem Sieg sogar noch Platz vier holen. Das hängt aber auch vom Abschneiden des TC Gelsenkirchen ab, der derzeit punktgleich mit dem TV Werne auf Platz vier liegt.

„Jedenfalls wollen wir die Saison mit einem Sieg positiv abschließen. Dann können wir erfolgreich in die Sommerpause gehen und uns allmählich Gedanken darüber machen, wie es in der nächsten Saison weitergeht“, sagt Bronek Bakiewicz. - JuKDas

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