TV-Frauen sind Favorit – WSC-Männer klare Außenseiter

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Die Volleyballerinnen des TV Werne gehen als Favorit in die letzte Partie des Jahres in der Verbandsliga beim TSC Gievenbeck

WERNE - Die Volleyball-Frauen des TV Werne gehen in Münster als Favoritinnen in das letzte Spiel des Jahres. Dennoch wartet mit dem Tabellenvierten TSC Gievenbeck ein starker Gegner auf den Verbandsliga-Tabellenführer. Die Männer des Werner SC bestreiten ihr Landesliga-Spiel ebenfalls in Münster. Beim Spitzenreiter TuS Saxonia geht der Tabellenletzte als klarer Außenseiter ans Netz.

Für die Frauen des TV Werne, die auf jeden Fall als Nummer eins ins neue Jahr gehen werden, spricht vor allem der starke Auftritt am vergangenen Samstag gegen Union Lüdinghausen. Der machte den Ausrutscher beim Lüner SV schnell vergessen.

Nicht ganz klar ist, ob Punktegarantin Chrissi Weckendorf zum ersten Ballwechsel bereits in der Halle ist. Ähnlich wie Trainer Bronek Bakiewicz wird sie wohl erst nach Spielbeginn hinzukommen.

„Für uns ist es schon extrem wichtig, Chrissi so früh wie möglich dabei zu haben“, sagt Bakiewicz, denn: „Sie befindet sich in großartiger Verfassung und ist eine extrem wichtige Spielerin für uns. Sollte sie später kommen, sind wir aber in der Breite immer noch stark genug besetzt, um ihren Ausfall kompensieren zu können.“

Offen ist, in welcher Besetzung die Gievenbecker Frauen antreten können. Das Spiel aus der Vorwoche musste der Tabellenvierte aufgrund von krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen absagen.

In Bestbesetzung ist der TSC Gievenbeck enorm stark. Das Team wurde vor der Saison verstärkt und gab die Punkte vornehmlich in der Findungsphase am Anfang der Spielzeit ab.

Für die Männer des Werner SC, die am Samstag ab 15 Uhr beim TuS Saxonia Münster antreten, verlief die Hinrunde alles andere als rund. Aufgrund vieler Verletzungen und entsprechend dürftiger Trainingsbeteiligung fehlt die Konstanz, um über ein ganzes Spiel Leistung abzuliefern.

Zumindest ein wenig Hoffnung auf Besserung hat Trainer Bronek Bakiewicz für das letzte Hinrundenspiel. Leistungsträger Jonas Lembcke trainiert wieder und steht vielleicht für mehrere kurze Einsätze zur Verfügung. Gegen den Tabellenführer wäre sein Mitwirken von enormer Wichtigkeit.

Das Werner Aufgebot ist im Vergleich zu den letzten Spielen sogar verhältnismäßig gut gefüllt. Der WSC genießt den „Luxus“, sogar zwei Wechselspieler zur Verfügung zu haben. Ausfallen werden Fabian Poprawski aus beruflichen Gründen und und Timo Rinschede, der wegen einer Knieverletzung längere Zeit ausfallen wird.

„Das wird nicht das Spiel, das wir unbedingt gewinnen müssen“, sagt Bronek Bakiewicz, „aber das Spiel soll uns den Spaß am Volleyball zurückbringen und Lust auf die Rückrunde geben.“ - JuK

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