WSC muss in die Relegation um Ligaerhalt

Christopher Schäperklaus

WERNE -   Die erwartete Niederlage mussten die WSC-Herren beim souveränen Meister und Oberliga-Aufsteiger hinnehmen.

Verbandsliga 4: SC DJK Everswinkel – Werner SC 3:0 (25:19, 25:17, 25:20). Damit steht fest, dass der Tabellen-Achte am 2. und 3. Mai in die Relegation um den Klassenerhalt muss. Das Team des Trainergespannes Rolf Wilmsen und Bronek Bakiewicz trifft dann auf die beiden Zweitplatzierten der Landesliga-Staffel 6 und 7, dem VC Bottrop II und dem TV Brilon, wobei der Erstplatzierte aus diesem Dreiervergleich in der Verbandsliga startet. „Ich bin zuversichtlich, dass wir über den Umweg die Klasse halten. Zu den Landesligen gibt es doch einen erheblichen Leistungsunterschied“, sagt TV-Trainer Rolf Wilmsen.

Sein ersatzgeschwächtes Team war zwar letztlich chancenlos, hielt aber lange Zeit gut mit. „Wir haben lange auf Augenhöhe mitgehalten“, sagte Wilmsen.

Es fehlten bei den Gastgebern Zuspieler Christian Thüner, Mittelangreifer Gorba (beide verletzt) sowie der beruflich verhinderte Fabian Poprawski.

Neben den sieben verbliebenen Stammspielern kam Patrick Lange aus der Reserve noch dazu.

In einer gewöhnungsbedürftigen Halle, die war neun Meter hoch, dafür aber sehr klein, ging es bei hoch abgewehrten Bälle immer wieder weiter, während Bäller hinten heraus kaum mehr zu retten waren.

Everswinkel erkannte schnell, dass der 15-jährige Jugendauswahlspieler Christopher Schäperklaus trotz seines großen Talentes eine Schwäche aufweist: Die Annahme. „Sie haben ihn permanent angespielt und das so konsequent ausgenutzt“, sagte Wilmsen.

So waren die Werner zu selten in der Lage, eigene Angriffe zu stellen und deswegen ging die Partie in drei Sätzen verloren. Zudem siegte auch Rivale Gütersloh II in Bielefeld und kam nicht mehr als Kandidat in Frage, eingeholt zu werden.

WSC: Götte, Lembcke, Schäperklaus, Ewringmann, Rinschede, Zurwieden, Lange - fraz

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