Siege für Werner Volleyballteams – WSC muss aber noch zittern

WERNE  Die Verbandsliga-Volleyballer des Werner SC haben sich im letzten Heimspiel der Saison mit einem souveränen 3:1-Sieg gegen den TSV Oerlinghausen von ihrem Anhang verabschiedet. Auch die Frauen des TV Werne waren am Samstag siegreich.

Verbandsliga 3, Männer: Werner SC – TSV Oerlinghausen 3:1 (25:19, 25:17, 23:25, 25:13). In zwei Wochen geht es für den WSC zum Spitzenreiter nach Everswinkel. Auch dort muss der WSC punkten, denn trotz des Dreiers liegen die Werner weiter auf Rang acht und damit auf dem Relegationsplatz.

Mitkonkurrent Gütersloher TV gewann seine Partie 3:2 und hat einen Punkt Vorsprung auf die Werner. Wenn der WSC am letzten Spieltag ein ähnlich gutes Spiel zeigt wie an diesem Samstag, dann glaubt Coach Bronek Bakiewicz noch an den direkten Klassenerhalt. Wenn der WSC den achten Rang verlassen will, ist er aber nicht nur von der eigenen Leistung abhängig, sondern auch vom Abschneiden seiner Konkurrenten Gütersloh und Oerlinghausen.

In der Partie gegen Oerlinghausen zeigte der Sport Club eine gute Leistung im Angriff und beim Aufschlag. Fabian Poprawski startete nicht wie gewohnt auf der Diagonalposition, sondern als Außenangreifer. Timo Rinschede übernahm die Position des Diagonalangreifers und machte seine Sache gut. Auch die Werner Aufschlagstrategie ging auf.

„Wir sind bis jetzt die zweitstärkste Rückrundenmannschaft der Liga. Hätten wir in der Hinrunde nicht so oft gepatzt, dann müssten wir nicht um den Klassenerhalt bangen“, meinte Bronek Bakiewicz. „Wir haben bewiesen, dass wir gut genug für diese Liga sind. Im nächsten Spiel müssen wir noch einmal alles geben. Auch den Spitzenreiter können wir schlagen. Da bin ich mir sicher“, bleibt der WSC-Trainer optimistisch.

Werner SC: Rinschede, Szillus, Lembcke, Hoppe, Götte, Ph. Zurwieden, R. Zurwieden, Ewringmann, Schäperklaus, Poprawski

Verbandsliga 4, Frauen: TV Werne – TB Höntrop 3:2 (25:19, 20:25, 26:28, 25:23, 15:10). Die Werner Frauen haben ihr letztes Heimspiel der Saison gewonnen. Es war eine enorm spannende Begegnung auf allerdings schwachem Niveau.

Im vierten Durchgang stand der TV Werne sogar am Rand einer Niederlage, als er mit 21:23 zurücklag. Zuvor sah es nicht nach einer solch knappen Partie aus. Im ersten Satz führte der TVW bereits 8:1. Der TV Werne machte einen zu siegessicheren Eindruck. Der erste Satz ging aber noch an die Heimmannschaft.

Keine Partie auf Verbandsliga-Niveau

Danach fing Werne an zu schwächeln. Vor allem in Annahme und Zuspiel. Dass das Spiel noch offen blieb, lag lediglich daran, dass auch Höntrop nicht stärker war. „Das war keine Partie auf Verbandsliganiveau“, sagte TVW-Coach Bronek Bakiewicz. Er sprach sogar von einer katastophalen Leistung seines Teams, bemerkte aber auch, dass die Hälfte seines Teams krankheitsgeschwächt in die Partie gegangen sei.

Vor allem Diagonalangreiferin Chrissi Weckendorf, die mit ihrer Zweitliga-Erfahrung und Präsenz vorweg geht, habe wegen Heiserkeit kein Wort sagen können. „Unser Siegeswille hat den Ausschlag gegeben. Zum Schluss haben wir die Punkte erzwungen. Auch wenn wir spielerisch schlecht waren, haben wir nie aufgegeben“, erklärte Bakiewicz.

Mit den zwei Punkten aus diesem Match sind die Werner auf den fünften Platz geklettert. Hattingen auf Rang sechs hat allerdings noch ein Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten.

TV Werne: Böhle, Böttger, Wenner, Weckendorf, Uebbert, Jäger, Patzdorf, Grewe, Rinschede, Nentwig, Rottmann, Kardell -  JuK 

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