Werner Volleyball-Frauen bestreiten Spitzenspiel

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Nach dem Erfolg gegen Senden treten die Volleyballerinnen des TV Werne am Sonntag beim Tabellenführer an.

WERNE -  Nur kurz durften sich die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TV Werne über die Tabellenführung freuen. Nicht viel später nahm ihnen der OTSV Preußisch Oldendorf die Spitzenposition wieder ab.

Dies allerdings bedingt dadurch, dass Oldendorf ein Spiel und deswegen zwei Pluspunkte mehr auf dem Konto hat. So kommt es am Sonntag (15 Uhr) bereits früh in der Saison zum Spitzenspiel, wenn der TV 03 beim Tabellenführer antreten wird. Im Gegensatz zu den Gastgeberinnen, die bereits zwei Sätze und einen Punkt abgeben mussten, ist Werne punkt- und satzverlustfrei.

Drei Trainer kommen aus Werne

Obwohl das Trainergespann Bronek Bakiewicz/ Rolf Wilmsen den Gegner nicht besonders gut kennt, hat es seine Mannschaft gut auf die kommende Aufgabe einstellen können. Die Tatsache, dass gleich drei Trainer der Verbandsligastaffel in Werne wohnen, macht das möglich. Bakiewicz steht für den TV an der Seitenlinie, Bernd Purzner für den SCU Lüdinghausen und Peter Pourie für den WVV-Kader. „Warum sollten wir nicht von dieser Tatsache profitieren und uns gegenseitig über unsere Spiele und Gegner austauschen“, sagt Bakiewicz.

Preußisch Oldendorf hat seine Stärken in der Abwehr. Mit harten, zielgenauen Angriffen will der TV Werne Druck aufbauen und direkte Punkte erzielen.

Der Aufschlag wird ein weiteres wichtiges Instrument sein: „Wir wollen den Oldendorfern ihr Aufbauspiel so schwierig wie möglich machen, damit wir genug Zeit haben, unseren Block richtig zu positionieren“, erklärt Bakiewicz.

Wichtig für Werne: Hauptangreiferin Chrissi Weckendorf ist wieder am Ball. Durch ihre harten Angriffe ist sie sprichwörtlich im Stande, die gute Abwehr des Gegners zu knacken. Auch Zuspielern Juliane Nentwig ist wieder fit.

Jenny Böttger greift wieder ein

Die Fäden im Zuspiel wird aber Jenny Böttger ziehen. Erstmals seit langer Zeit hatte sie am vergangenen Spieltag wenig Spielanteile, da Helena Lohmann in die Startsechs gerückt war. Lohmann wird am Sonntag fehlen. „Wir sind froh, dass wir drei Zuspielerinnen haben, die alle ihre besonderen Stärken haben. Das e macht es schwieriger für unsere Gegner“, sagt Rolf Wilmsen.

Gewinnt Werne das Topspiel mit 3:1 oder 3:0, dann kann sich die Mannschaft diesmal zumindest zwei Wochen lang über die Tabellenführung freuen. - JuK

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