Werner Volleyball-Frauen vor Pflichtaufgabe

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Im Vergeich zum Spiel gegen Blau-Weiß Aasee II (Bild) müssen sich die Werner Frauen steigern.

WERNE - Die Werner Volleyball-Frauen wollen am Samstag (19 Uhr, Linderthalle) gegen den abstiegsgefährdeten Telekom Post SV Bielefeld II Ostwestfalen den nächsten Schritt in Richtung Oberliga-Aufstieg machen.

Für den Tabellenersten der Verbandsliga sollte das im Heimspiel gegen den Vorletzten eigentlich eine Pflichtaufgabe sein.

Allerdings ist das Team von Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen gewarnt. Die Bielefelder Frauen spielen bisher eine sehr erfolgreiche Rückrunde mit zwei Siegen aus vier Spielen und einem Satzgewinn gegen den Tabellenzweiten TSC Münster. „Wie auch immer, wir gehen selbstbewusst in die Partie“, sagt Bakiewicz, und: „Wir sind überzeugt davon, jedes Team schlagen zu können, auch wenn wir gewiss niemanden unterschätzen.“

Das Hinspiel gewann der TV Werne mit 3:0. Doch so deutlich wie das Endresultat waren die Satzverläufe nicht (19:25, 24:26 und 23:25). Und auch der nur sehr knappe 3:2-Heimerfolg gegen Blau-Weiß Aasee am vergangenen Wochenende spricht nicht unbedingt für eine solide Leistung der Werner. Die TV-Frauen trainierten in dieser Woche vor allem ihr Blockspiel. Im Spiel gegen Aasee waren weder Tempo noch Positionierung aus Sicht der Trainer okay. Das soll sich also gegen Bielefeld ändern.

Trotz des Ausfalls von Lena Thiemann (Studium) und des noch fraglichen Einsatzes von Hanna Rosenthal ist der Werner Kader voll besetzt. Julia Trilken ist nach einem Auslandspraktikum wieder dabei und Mira Struwe aus der Reserve wird das Team verstärken. Darüber hinaus kehren Lena Wenner und Tabea Grewe nach ihrem halbjährigen Auslandsaufenthalt zum Team zurück. Auch wenn beide vorerst keine Option für die Startsechs sein dürften, hat das Trainerteam die Qual der Wahl, was die Anfangsaufstellung betrifft. Diese wollen Bakiewicz und Wilmsen erst kurz vor Spielbeginn festlegen. - JuK

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