TV Werne freut sich über die Rückkehr von Kapitänin Helena Lohmann

Helena Lohmann hat ihre Baby-Pause beendet. - Foto: Gudra

WERNE - Für die Volleyball-Männer des Werner SC und die Frauen des TV Werne stehen an diesem Wochenende die ersten Heimspiele auf dem Programm. Die Chancen auf einen Sieg sind für beide Teams gut.

Verbandsliga, Frauen: TV Werne – ASV Senden II. Nach dem souveränen 3:0-Auftakterfolg in Bönen wollen die Werner Frauen im ersten Heimspiel am Samstagabend (19 Uhr, Linderthalle) unbedingt nachlegen. Leicht wird es nicht, denn auch Senden überzeugten zum Auftakt mit dem 3:1-Sieg gegen den favorisierten Oberliga-Absteiger TSC Münster.

Bei den Wernern ist zudem unklar, wie sie sich ohne Lena Wenner und Tabea Grewe schlagen werden. Beide befinden sich für ein halbes Jahr in Vietnam. Dafür sorgen zwei Comebacks für Aufsehen: Helena Lohmann (geb. Holtmann), einst Zuspielerin für den TV in der 2. Bundesliga, ist nach einer Babypause wieder dabei. Und auch die ehemalige Zweitliga-Spielerin Katja Umlauf wird bei Personalnot wieder für den TVW auflaufen. „Beide werden uns mit ihrer Erfahrung weiterhelfen. Das ist eine Bereicherung im Training und bei jedem Spiel, an dem sie teilnehmen“, sagt Bakiewicz.

Umlauf wird an diesem Spieltag direkt dabei sein, um den Ausfall der beruflich verhinderten Chrissi Weckendorf aufzufangen. Bakiewicz: „Der Ausfall von Weckendorf ist nur schwierig zu kompensieren. Daher ist es gut, dass wir mehrere Möglichkeiten haben, ihre Position an diesem Spieltag zu besetzen.“

Um sich gezielt auf Senden vorzubereiten, bestritt der TV Werne unter der Woche ein Freundschaftsspiel gegen den Ligakonkurrenten Lüdinghausen II mit dem früheren Werner Trainer Bernd Purzner. Trotz schwacher Leistung gab’s einen Sieg im Tie-Break (3:2).

Kapitänin Annika Böhle droht neben Weckendorf ebenfalls auszufallen. Wegen einer Handverletzung hat sie nur eingeschränkt trainiert. Weil Julia Trilken verletzungsbedingt erneut passen muss, befürchtet das Trainerteam einen Engpass auf der Mittelposition. Lena Thiemann soll die Lücke füllen.

Landesliga, Männer: Werner SC – SC Halle. Die Werner Männer wollen nach der unglücklichen Auftaktpleite in Sendenhorst den ersten Sieg holen. Die Aussichten sind gut.

Außenangreifer Fabian Poprawski, der zum Auftakt noch berufsbedingt fehlte, ist am Sonntag (11 Uhr, Weihbachhalle) wieder dabei. Das eröffnet Trainer Bronek Bakiewicz eine Reihe von taktischen Möglichkeiten. So kann er entscheiden, ob er Dennis Szillus oder Jonas Lembcke im Zuspiel anfangen lässt. Auch auf der Außenangreiferposition ist er so variabler.

Gegen die erfahrene Mannschaft aus Halle wird die Werner Flexibilität von großer Bedeutung sein. Der Werner SC will vom ersten Ballwechsel an größtmöglichen Druck auf seinen Gegner ausüben, indem er ein hohes Aufschlagsrisiko wählt. „Halle ist eine Mannschaft mit enorm geringer Eigenfehlerquote. Daher müssen wir sie zu Fehlern zwingen“, sagt Bakiewicz. Neben der Aufschlagsstrategie wird auch die Annahme eine wichtige Rolle spielen.

Vom großen Kader profitieren auch die Spieler aus der ehemaligen Reserve. Nun lastet weniger Druck auf ihren Schultern, was wichtig für die Gewöhnung an das höhere Spielniveau ist. - JuK

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