TV Werne hofft auf Big Point – WSC will Aufholjagd starten

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Der Einsatz von Libera Theresa Rottmann ist am Samstag noch fraglich.

WERNE -  Die Volleyball-Frauen des TV Werne hoffen im Heimspiel am Samstag auf einen Big Point. Die abstiegsbedrohten Landesliga-Männer des WSC wollen eine Aufholjagd auf dem Weg zum Klassenerhalt starten.

Frauen, Verbandsliga 4: TV Werne – OTSV Preußisch Oldendorf. Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TV Werne grüßen von der Tabellenspitze. Bei noch sieben ausstehenden Spieltagen hat das Team von Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen mit 30 Zählern satte sechs Punkte Vorsprung auf seine nächsten Verfolger.

Darunter tummeln sich vier Teams mit 24 oder 23 Punkten. Zu diesen Verfolgerteams gehört am Samstagabend auch Wernes Gegner Preußisch Oldendorf, der auf dem dritten Platz rangiert. Möchten die Oldendorfer weiter um den ersten Tabellenplatz mitspielen, dann müssen sie gewinnen.

Tun sie das nicht, dann würden sie sich aus dem Rennen um die Meisterschaft verabschieden. So gesehen könnte dem TVW an diesem Spieltag ein Big Point gelingen.

Die Ausgangslage spricht für die Gastgeber. Denn der TVW setzte sich in den ersten beiden Rückrundenpartien überzeugend durch. Ganz anders sieht es beim Gegner aus. Zum Jahreswechsel war Preußisch Oldendorf noch erster Verfolger und punktgleich mit dem TV Werne, doch zwei Niederlagen in Folge kosteten den Ostwestfalen die gute Ausgangslage.

Ebenfalls für den TV Werne spricht ist, dass er komplett antreten kann. Lediglich Libera Theresa Rottmann ist aufgrund einer kleineren Verletzung fraglich. Die Rückkehr von Hanna Rosenthal wird sich positiv bemerkbar machen. Da ihre Vertretung Lena Thiemann in der Vorwoche aber auch überzeugte, hat sich das Trainerteam noch nicht über diesen Startplatz entschieden.

Und auch Jenny Böttger drängte sich durch verbesserte Leistungen im Training auf, also wird das Trainerteam auch im Zuspiel mehrere Optionen für die Startformation haben.

Gewinnt der TV Werne, bleibt der große Vorsprung erhalten. Dass die anderen Mitfavoriten auch an diesem Spieltag Federn lassen, stuft Bronek Bakiewicz als unwahrscheinlich ein. „Das ist sowieso zweitrangig. Wir müssen unsere Hausaufgaben selbst machen und wollen unserem Heimpublikum tollen Volleyball zeigen“, sagte der Coach.

Spielbeginn: Samstag, 19 Uhr Linderhalle - JuK

Männer, Landesliga 7: Werner SC – TSC Münster-Gievenbeck III. Das Landesliga-Kellerkind Werner SC empfängt am Sonntag den Tabellendritten TSC Münster-Gievenbeck III. Da die Gievenbecker mit lediglich einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer Saxonia Münster um den Aufstieg mitspielen, ist die Favoritenrolle schnell vergeben, während der Sport Club als Tabellenachter immer noch einen Abstiegsplatz belegt.

Trotzdem sieht Coach Bronek Bakiewicz Siegchancen für sein Team. Immerhin überzeugte der WSC in den beiden vergangenen Spielen spielerisch und in der Vorwoche gegen den Tabellenvierten Halle gab es sogar einen Sieg.

Bakiewicz hat ein gutes Gefühl, dass sein Team eine Aufholjagd starten kann. Auch der Austragungsort dürfte dem WSC besser liegen. Werne ist an das Spiel in der relativ niedrigen Weihbachhalle gewöhnt, während Münster nur in einer hohen Dreifachhalle trainiert. Um Münsters Eigenfehler zu forcieren, will der WSC mit druckvollen risikoreichen Aufschlägen starten und selbst aus einer sicheren Annahme heraus arbeiten. Daher wird aller Voraussicht nach Jonas Lembcke wieder in der Annahme spielen und Dennis Szillus die Rolle des Zuspielers übernehmen.

Zwar ist der Kader des Werner SC ordentlich besetzt, allerdings fehlen Timo Rinschede und Fabian Poprawski nachwievor. Auch das Mitwirken von Christoph Ewringmann ist fraglich. „Das ist für uns ein großer Nachteil“, sagte Bakiewicz. „Aber auch das vergangene Spiel haben wir ohne die drei gewonnen. Warum sollte uns das nicht wieder gelingen?“

Spielbeginn: Sonntag, 11 Uhr Weihbachhalle - JuK

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