TV-Frauen wollen im Derby siegen – WSC-Männer mit Sorgen

+
Jubeln wollen die Werner Frauen auch am Samstag nach dem Derby in Lünen.

WERNE -  Die Werner Verbandsliga-Frauen wollen am Sasmtag im Derby beim Lüner SV siegen – die Landesliga-Männer des Werner SC reisen mit Personalsorgen nach Epe, um gegen Wolbeck zu spielen.

Verbandsliga 4, Frauen: Lüner SV – TV Werne. Sieben Spiele, 21 Punkte – die Bilanz der Werner Frauen ist makellos. Und das soll auch am Samstag ab 17 Uhr in der Halle des Gymnasiums Altlünen so bleiben.

Nach einem derart guten Start haben die Trainer, Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen, die Vorgabe nach oben korrigiert: „Unsere neue Zielsetzung ist der Aufstieg in die Oberliga“, sagt Bakiewicz. Seine Ansage für das Spiel beim LSV: „Wir müssen von Anfang an Druck aufbauen und Lünen zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen lassen.“

Gewinnt der TV Werne dieses Duell ehemaliger Bundesligisten, so geht er mit ordentlichem Rückenwind in die beiden schwierigen Begegnungen mit Union Lüdinghausen und TSC Münster-Gievenbeck. Der LSV zeigt als Liga-Neuling ordentliche Leistungen, hat aber erst zwei Siege auf dem Konto.

Mit Chrissi Weckendorf, Verena Uebbert und Juliane Nentwig fehlen dem Tabellenführer heute drei Spielerinnen, wobei vor allem Weckendorfs Ausfall schmerzt.

Dafür sind Katja Umlauf und Helena Lohmann wieder dabei. So wird Bronek Bakiewicz dennoch ausreichend taktische Möglichkeiten haben. Er glaubt fest an einen Erfolg, denn „alle Spielerinnen haben sich deutlich verbessert, vor allem auch diejenigen aus der ehemaligen Zweiten.“

Landesliga 6, Männer: Werner SC – TV Wolbeck. Um am Samstag in Epe anzutreten, benötigen die Werner für die Anfahrt gerade einmal zwei Pkw. Denn die Personalsorgen hören nicht auf. Lediglich mit sechs Spielern tritt der WSC zu dieser Partie an, die gegen 18 Uhr im Anschluss an das Spiel Epe gegen Aasee III beginnt.

Fast auf das halbe Team kann der WSC nicht zurückgreifen. Timo Rinschede und Jonas Lembcke sind verletzt, Fabian Poprawski und Dennis Szillus müssen arbeiten und Paul Kerzel fehlt wegen eines privaten Termins. Da Trainer Bakiewicz zeitgleich die Damen des TV Werne betreut, fehlt sogar der Trainer.

Das sind keine guten Voraussetzungen, um gegen einen Mitkonkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel bestehen zu können – zumal Wolbeck zuletzt überraschend gegen Tabellenführer Gievenbeck III gewonnen hat. So gehen die Werner als Außenseiter in das Spiel.

Stephan Hoppe rutscht gezwungenermaßen auf die Zuspielposition, Robert Zurwieden ist sein Diagonalangreifer. Sven Linker und Christian Hoppe sollen über die Außenpostionen Druck machen und Philipp Zuwieden wird als Mittelblocker fungieren. Gleichzeitig ist er Kapitän und Spielertrainer. Auf der zweiten Mittelblockposition spielt Philipp Jankowski. Jankowski hatte seine Volleyballschuhe zwar vor drei Jahren aufgrund von Schulterproblemen an den Nagel gehängt. Nun ist er aber wieder verletzungsfrei und will seinen alten Verein tatkräftig unterstützen. - JuK

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare