Erste Niederlage für den Spitzenreiter – Auch WSC verliert

WERNE -  Der Verbandsliga-Spitzenreiter TV Werne musste seine erste Niederlage hinnehmen – und das ausgerechnet im Derby. Auch die ersatzgeschäwchten Männer des Werner SC verloren erneut.

Verbandsliga, Frauen: Lüner SV – TV Werne 3:1 (26:24, 25:17, 21:25, 18:25). Kaum haben die Werner Frauen nach sieben Siegen in sieben Spielen ihre Saisonvorgabe nach oben korrigiert, da kassieren sie im Nachbarschaftsduell die erste Niederlage.. Ihr Vorsprung an der Spitze beträgt dennoch drei Punkte – nicht unwichtig vor dem nächsten Heimspiel in zwei Wochen gegen Union Lüdinghausen II mit dem ehemaligen Werner Trainer Bernd Purzner.

Für das Werner Team lief es am Samstag in Altlünen vvom ersten Ballwechsel an nicht rund. In keiner Phase bekamen die Schützlinge von Bronek Bakiewicz Zugriff auf das Spielgeschehen. Der LSV profitierte anfangs sehr von den Flüchtigkeitsfehlern im Werner. Zwar glichen die Gäste zum 22:22 erstmals aus und besaßen einen Satzball (24:23), doch anders als sonstnutzten sie diesen nicht und Lünen führte mit 1:0. Es war im achten Spiel der Saison erst der dritte Satzverlust.

Der zweite Satz bot zunächst ein ähnliches Bild. Von Anfang an musste der TV Werne größeren Rückstanden nachlaufen – ohne erfolgreiche Aufholjagd. Trainer Bakiewicz hatte die Aufstellung geändert, doch fruchten sollte die Umstellung nicht.

Im dritten Satz schien es mit der veränderten Aufstellung aufwärts zu gehen. Werne erspielte sich schnell eine 13:7-Führung, brach zwischenzeitlich zwar noch einmal ein, doch nach einer Auszeit ging es dem Satzgewinn entgegen.

Zur Wende reichte es nicht. Die Werner waren weiter verunsichert, und zu allen sonsten Problemen kam nun auch noch der Verlust an Aufschlagsqualität hinzu. Die erste Saisonniederlage war die logische Folge.“

Trainer haben eine Wette laufen

Bakiewicz ist sich sicher, dass sein Team in zwei Wochen wieder anders auftritt, wenn es gegen Bernd Purzner und Union Lüdinghausen II geht. Es nicht nur ein Prestigeduell, sondern auch das Topspiel der Liga gegen den Tabelldritten. Trotz der Niederlage in Lünen geht Bakiewicz zuversichtlich in die Begegnung. Und er hat schon eine Wette mit Purzner laufen. Der Sieger bekommt eine Kiste Kaltgetränke.

TVW: Böhle, Böttger, Jäger, Lohmann, Patzdorf, Rosenthal, Rottmann, Thiemann, Trilken, Umlauf K

Landesliga, Männer: TV Wolbeck – Werner SC I 3:1 (25:14, 25:14, 21:25, 25:15). Es kam wie erwartet: Werner verkaufte sich am Samstag in Epe mit seinem Sechser-Minikader sehr gut, hatte aber keine Chance gegen die Münsteraner Vorstädter. Die hatten in der Vorwoche mit dem Sieg gegen Tabellenführer Gievenbeck enormes Selbstvertrauen getankt.

Der WSC überzeugte zwar im Spielaufbau, war aber im Angriff zu harmlos und gefährdete seinen Gegner nur selten. Bemerkenswert ist dennoch, wie sich die Notsechs verkauft ha. So freute sich Timo Rinschede (eigentlich Diagonalangreifer, aber zurzeit verletzt) immerhin darüber freuen, dass sich sein Team zu keinem Zeitpunkt hängen ließ. Im Bereich Annahme und Zuspiel sah er sogar Fortschritte gegenüber dem vergangenen Spieltag.

Wegen der Niederlage findet sich der Werner SC nun im Tabellenkeller wieder. Zusammen mit drei anderen Mannschaften hat der WSC nur sechs Punkte und steht damit aktuell sogar auf einem Abstiegsplatz.

Werner SC: R. Zurwieden, Jankowski, P. Zurwieden, C. Hoppe, S. Hoppe, Linker JuK

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