Kein gemeinsames Spiel für die Thüner-Brüder

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Tobias (links) und Christian Thüner.

WERNE -  Kapitän Christian Thüner (22) ist in den Kader des abstiegsbedrohten Volleyball-Verbandsligisten Werner SC zurückgekehrt. Im Heimspiel gegen Tabellenführer DJK Everswinkel ist er fester Bestandteil des Teams.

Doch ohne seinen Bruder Tobias (24). Und daran trägt der WSC-Zuspieler eine Mitschuld.

Nach der Winterpause geht es heute (Samstag) gegen den souveränen Spitzenreiter DJK Everswinkel (19.30 Uhr, Linderthalle). Mit dabei ist auch wieder Zuspieler Christian Thüner. Der verpasste aufgrund einer chronischen Knieverletzung beinahe die komplette Hinrunde.

Beim Werner Dreikönigsturnier am vergangenen Wochenende stand er erstmals seit Saisonbeginn wieder gemeinsam mit seinem Bruder auf dem Feld. Gleich bei der ersten Partie rasselte das Brüderpaar aus Lüdinghausen, das seit Jahren zum Team des WSC gehört, ineinander.

Tobias, der ältere der beiden Brüder, blieb am Boden. Die spätere Diagnose: ein knöcherner Bandausriss, also etwa sechs Wochen Pause. „Dass war einfach unglücklich. Keiner kann was dafür. Vielleicht hätten wir unser gemeinsames Comeback nicht bei einem Juxturnier geben sollen“, sagt Tobias Thüner.

Das ist bitter, denn schon in der ersten Saisonhälfte war der Werner SC vom Verletzungspech verfolgt. Dennoch ist Christian Thüner zuversichtlich, denn außer ihm ist auch Mittelangreifer Philipp Gorba ins Teamtraining zurückgekehrt. „Die Jungs sind heiß. Wir waren das erste Mal seit langem mit neun Mann auf dem Training. Gegen Everswinkel sind wir Underdog, aber für jede Überraschung zu haben“, sagt der Kapitän.

Auch das Trainerteam mit Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen schaut voller Zuversicht in die zweite Saisonhälfte. Bakiewicz hofft, dass sein WSC wieder in die Erfolgsspur findet und den Klassenerhalt vorzeitig sichern kann. „Endlich können wir im Training wieder vernünftig arbeiten. Anstatt Schadensbegrenzung zu betreiben, fangen wir nun mit der Aufholjagd an“, sagt er.

Dass der Sportclub heute auf den Tabellenführer trifft, der bisher erst einmal verloren hat, dämpft die Vorfreude auf die Rückrunde nicht. Um erfolgreich zu sein, muss der Werner SC den Verteidigungsriegel der Everswinkeler knacken. „Die spielen nicht spektakulär, verteidigen dafür aber so gut wie keine andere Mannschaft in der Liga“, schätzt Bakiewicz den Gegner ein. - JuK

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