Landesliga droht: WSC verliert 2:3 gegen Bottrop

Volleyball, Verbandsliga-Relegation: Werner SC -VC Bottrop II, Rinschede (14) - foto: gudra

WERNE -  Die Volleyball-Männer des Werner SC haben am Abend das erste Relegationsspiel um den Verbleib in der Verbandsliga mit 2:3 (21:25, 25:11, 22:25, 25:23, 9:15) gegen den VC Bottrop II verloren

Sie stehen damit vor dem Abstieg in die Landesliga. Gewinnt Bottrop heute (Samstag, 19 Uhr) in eigener Halle gegen den Bünder TV, ist alles gelaufen.

Letzte Hoffnung für die Werner: Die Ostwestfalen siegen deutlich, so dass es am Sonntag (11 Uhr) in Bünde zu einem entscheidenden dritten Spiel kommen wird. Denn nur der Sieger dieser Runde bekommt den Platz in der Verbandsliga..

Vor 100 Zuschauern in der Linderthalle zeigte der WSC – wie schon in der regulären Saison – zwei Gesichter. Der Club gewinnt den zweiten Satz hoch überlegen mit 25:11, versäumt es dann aber, den Sack zuzumachen.

In der umkämpften und emotianeln Partie geriet der Werner SC zu Satzbeginn immer schnell in Rückstand und musste seinem Gegner hinterher jagen. Das kostete Nerven, was sich vor allem im Tie-Break bemerkbar machte. Darin blieb Werne chancenlos.

Bereits vor Spielbeginn gab es für den Werner SC eine Hiobsbotschaft zu verkraften. Hoffnungsträger und Spielführer Christian Thüner konnte nicht wie geplant sein Comeback geben. So musste von Anfang an Jonas Lembcke als Zuspieler ins Rennen – auch er musste im vierten satz mit Knieproblemen passen. So fehlten Wernes Trainerduo Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen die Alternativen.

Den vierten Satz konnte der Klub zwar noch für sich entscheiden, doch im Tie-Break Satz scheiterte es bereits an der Annahme.

Schlechte Annahmen zogen sich durch die gesamte Partie. Nicht nur auf Werner Seiten, sondern auch bei den Bottropern. Der VCB wusste seine Chancen aus schwierigem Spielaufbau jedoch besser zu nutzen. Unterstützt von rund 30 mitgereisten Fans pushten sie sich im letzten Satz zum Sieg. „Wir haben heute vor allem in den engen Spielsituation die Quittung dafür bekommen, dass wir so selten trainiert haben“, sagte WSC-Coach Bakiewicz.

Werner SC: Zurwieden, Rinschede, Schäperklaus, C. Thüner, Lembcke, Ewringmann, Götte, Kollhoff, Poprawski, T. Thüner - JuK

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