Wernes Ex-Trainer Bendig: Doppelter Aufstieg

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Marco Bendig

WERNE -  Mit den zweiten Volleyball-Damen von Union Lüdinghausen steht Trainer Marco Bendig, der bis Dezember 2012 lange Jahre die Volleyball-Frauen des TV Werne in der 2. Bundesliga (Nord) und in der Regionalliga trainierte, jetzt schon als Landesliga-Meister und Verbandsliga-Aufsteiger fest – um dort Gegner des TV Werne zu sein.

In der kommenden Saison steigt der 44-jährige Kamener selbst noch weiter auf: Er coacht dann die Union-Erste in der Regionalliga.

Union Lüdinghausen II marschiert unbeirrt durch die Landesliga. Wird das nicht langsam öde?

Marco Bendig: Die Mädels sind ja alle noch sehr jung und freuen sich total auf jeden Wettkampf. Öde ist es deshalb nicht. Sie sind aber selten richtig gefordert worden. Sie trainieren überragend, mussten in den Spielen aber zu selten zeigen, was sie wirklich können.

Welche Perspektiven hat die Mannschaft in der Verbandsliga?

Bendig: Die Mannschaft bleibt ja nicht so zusammen wie jetzt. Einige Spielerinnen rücken in die Damen eins nach, andere kommen aus der Damen drei hoch. Die Gespräche finden jetzt zeitnah statt. In der jetzigen Besetzung wäre für das Team in der Verbandsliga alles drin. Es würde bestimmt im oberen Drittel mitspielen.

Sie übernehmen in der nächsten Saison die erste Mannschaft.

Bendig: Ich bin nach Lüdinghausen gekommen, weil ich eine Mannschaft trainieren wollte mit Spielerinnen, die voller Elan in drei Trainingseinheiten pro Woche gehen, die wissbegierig und lernwillig sind. Die habe ich in der zweiten Mannschaft gefunden. Dann hat es sich ergeben, dass Christine Drees (Trainerin von Union 1, Anmerkung der Redaktion) kürzer treten will. Der Vorstand hat mich angesprochen, und nach etwas Bedenkzeit habe ich gesagt: Ja, wir versuchen das.

Wie sind die Aussichten in der Regionalliga?

Bendig: Ich habe schon mit vielen Spielerinnen gesprochen, damit ich weiß, wie der Kern der Mannschaft aussieht. Wir wollen sicher in der Liga bleiben, um die jungen Spielerinnen, die nach oben drängen, zu integrieren und in der Regionalliga zu etablieren.

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