Wichtige Partie für den TVW gegen Kellerkind Meschede

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Libera Theresa Rottmann will mit den TV-Frauen einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Werne -  Die Volleyball-Frauen des TV Werne stehen am Samstag (19 Uhr, Lindert) vor einem wichtigen Heimspiel.

Gegen den Tabellenvorletzten SSV Meschede wollen die Schützlinge von Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen das bisherige Neun-Punkte-Polster auf die direkten Abstiegsplätze vergrößern. Und den ersten davon belegt der heutige Gegner und Schlusslicht Telekom Post SV Bielefeld dürfte bei erst einem Sieg kaum zu retten sein.

18 Punkte haben die Werner Frauen als Aufsteigerinnen bisher geholt; das sind sechs Zähler mehr auf dem Konto als beim USC Münster III, der als Neunter den Relegationsplatz belegt. Mit zwei schlechten Spielen kann dieser Vorsprung allerdings ganz schnell schrumpfen.

So weit wollen es die TV-Damen natürlich erst gar nicht kommen lassen. Mit einem glatten Sieg kann der direkte Abstieg ausgeschlossen werden.

Patzdorf und Thiemann wieder dabei

Die Mescheder haben eine ähnlich strukturierte Mannschaft wie die Werner: Neben vielen erfahrenen Kräften stehen jüngere Spielerinnen, die der Verein in der eigenen Jugend entwickelt hat.

Für die Punkte im Spiel des SSV sind vor allem zwei Spielerinnen verantwortlich. So ist das Spiel des Gegners recht leicht zu berechnen, während die Gastgeberinnen über einen gleichmäßiger besetzten Kader verfügen.

Das Ziel ist klar: Die beiden Leistungsträgerinnen der Sauerländerinnen sollen erst gar nicht in einen Spielrhythmus kommen.

Dafür hat Werne eine gute Waffe parat: den Aufschlag. Nicht zuletzt in diesem Bereich hat der TVW vor zwei Wochen den damaligen Tabellenführer Telstar Bochum mit einem 3:0-Erfolg an den Rand der Verzweiflung gebracht. Können die Gäste die Aufschläge parieren, so will Werne mit einem gut positionierten Block auftrumpfen. In der Blockarbeit hatte sich der TV – nach Problemen zu Saisonbeginn – zuletzt deutlich verbessert.

Bei den Wernern entspannt sich gegenüber der 1:3-Niederlage in der Vorwoche bei der Borkener Zweitliga-Reserve die personelle Lage. Annika Patzdorf und Lena Thiemann sind wieder dabei und werden deutlich zu mehr Variabilität in Annahme und Block beitragen.

Verena Uebbert wird jedoch weiter fehlen. Obwohl sie langsam kleinere Trainingssequenzen mitmacht, wird ein Pflichtspieleinsatz in dieser Saison wohl nicht mehr machbar sein. Auch die Rückkehr von Zuspielerin Helena Lohmann ist aktuell nicht abzusehen. Bis auf Jenny Böttger, die an diesem Spieltag als Zuspielerin gesetzt ist, hat das Trainerteam die Qual der Wahl. – Von Juri Kolhoff

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