1:3-Niederlage für Werner Volleyball-Frauen

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Bronek Bakiewicz war zufrieden mit seinem Team (hier in einer Auszeit gegen Münster).

Werne - Die Oberliga-Frauen des TV Werne haben am Abend das Gastspiel in Iserlohn beim Spitzenreiter SC Hennen mit 1:3 (19:25, 37:35, 22:25, 15:25) verloren.

Dabei haben sie auch ohne ihre Kapitänin Annika Böhle (Bänderriss), Zuspielerin Helena Lohmann (Rückenprobleme) sowie Verena Übbert gut mitgehalten.

Die Werner, die gegen die Iserlohner Vorstädter in den vier Begegnungen der vergangenen zwei Jahre verloren hatten, spielten in ihrer Außenseiterrolle frei auf. So kam das Team sehr gut aus den Startlöchern und überraschte mit seiner aggressiven Spielweise. Bis Mitte des ersten Satzes hatte sich Werne einen Vorsprung von drei Punkten erspielt und setzte den Gegner über starke Aufschläge gehörig unter Druck. So konnten die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt ihr gefürchtetes Spiel über die Mitte aufziehen.

Nach einer Verletzungsunterbrechung auf Seiten des SC Hennen verlor Werne allerdings seinen Spielrhythmus und gab sieben Punkte in Folge ab. Der TVW fand Ende des Satzes wieder ins Spiel, musste aber feststellen, dass mit so einem Rückstand nichts mehr zu holen war.

Der zweite Satz ging aus Werner Sicht erneut fulminant los. Das Team hielt seine Aufschlagsstrategie bei und entschärfte Hennens Angriffe immer wieder mit sehenswerten Abwehraktionen. Beide Teams machten kaum Fehler und hielten vor allen Dingen zum Satzende mit hohem Krafteinsatz im Angriff immer wieder ihr Sideout. Erst beim Spielstand von 35:35 erzielten die Gäste zwei Punkte hintereinander glichen zum 1:1 aus. Auf einem ähnlich hohen Niveau ging es im dritten Durchgang weiter, doch diesmal war es der SC Hennen, der zum Satzende die Nase vorne hatte.

Während die Iserlohner das hohe Niveau aufrecht hielten, ließen bei den Wernern im Verlauf des vierten Satzes die Kräfte nach. Ihr Spiel wurde zusehends unsicherer. Weder Auszeiten noch Spielerwechsel brachten die TV-Sechs zurück ins Spiel. Trotz der Niederlage ist Trainer Bronek Bakiewicz stolz auf sein Team. „So kann man sich in die Winterpause verabschieden. Heute haben wir eines unserer besten Spiele der Saison gezeigt.“

Dabei gab es ein Sonderlob für Wernes Talent Mira Struwe, die zum zweiten Mal in Folge als Vertretung von Annika Böhle als Mittelblockerin überzeugen konnte. Die in die USA ausgewanderte Jana Reininghaus gab im Heimaturlaub im vierten Satz ihr Comeback im Werner Dress.

TV Werne: Patzdorf, Thiemann, Trilken, Jäger, Weckendorf, Struwe, Rosenthal, Böttger, Nentwig, Rottmann, Reininghaus

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