Volleyball: WSC-Männer spielen mit dem Lüner SV

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Für Jonas Lembcke (rechts) und seine Mannschaftskollegen des Werner SC geht es in der kommenden Saison mit dem Lüner SV gemeinsam weiter.

Werne - Die Volleyball-Herren des Werner SC werden in der kommenden Saison gemeinsam mit dem Lüner SV auf Punktejagd gehen. Beide Vereine einigten sich auf eine Zusammenarbeit im Bereich der Landes- und der Bezirksliga für die Volleyballmänner. Insgesamt vier Trainer werden die beiden Teams in der kommenden Spielzeit betreuen.

Rolf Wilmsen und Bronek Bakiewicz setzten sich am Mittwochabend mit Rebecca Keenan und Martin Lehmann vom Lüner SV zusammen und sprachen Trainingszeiten und Inhalte ab. So wird sich Bakiewicz montags um die Reserve in Werne kümmern, dienstags haben Wilmsen und Lehmann die Verantwortung für beide Teams in Lünen, wo auch freitags gemeinsam trainiert wird, dann mit Keenan und Lehmann.

Welcher Spieler aber nun genau wo spielen wird, das ist noch unklar und soll anhand der Trainingseindrücke abschließend geklärt werden. Die endgültige Entscheidung fällen die Trainer am 20. August.

„Es ist eine sinnvolle Entscheidung“, kommentierte Wilmsen die Fusion. Gerade für ihn und Bronek Bakiewicz bedeutet der Zusammenschluss eine Entlastung, denn beide haben auch weiterhin die Verantwortung für die Damenmannschaft des TV Werne. Und die Arbeit wird dort nach dem Oberliga-Aufstieg nicht weniger. „Die Damen haben Priorität, einfach weil sie Oberliga spielen. Und weil wir natürlich auch den Klassenerhalt schaffen wollen, müssen wir da auch eine Schüppe drauf legen“, erklärt Wilmsen, der möglichst immer gemeinsam mit Bakiewicz an der Seitenlinie stehen will bei den Spielen der Frauen.

Auch deswegen ist es eine Entlastung, dass Keenan hauptsächlich das Landesliga-Team, das immer in Lünen spielen und auch unter dem Namen des Lüner SV antreten wird, an den Wochenenden coacht und Lehmann sich die Arbeit mit Bakiewicz für die Reserve am Wochenende teilt, die als SG Werner SC/Lüner SV auflaufen wird. Rolf Wilmsen ist nebenbei an den Wochenenden auch als Schiedsrichter häufig eingebunden.

Die Fusion war für die Volleyballer des Werner SC nötig geworden, weil ihnen für die kommende Spielzeit nur noch zehn Spieler zur Verfügung gestanden hätten, von denen viele aber auch beruflich und studienbedingt nur eingeschränkt zur Verfügung gestanden hätten. Mit dem Spielermaterial des Lüner SV können nun zwei schlagkräftige Truppen auf die Beine gestellt werden, von denen das Landesligateam durchaus oben mitspielen soll. - lel

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