VOLLEYBALL Viele Stammkräfte verlassen Erste / Zweite wird nach Aufstieg abgemeldet

Großer Umbruch bei WSC-Volleyballern

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Christopher Schäperklaus (rechts) verlässt die Volleyballer des Werner SC nach nur einer Saison und schlägt ab der kommenden Saison bei Regionalligist Moerser SC auf.

WERNE - Die Volleyball-Herren I des Werner SC schlagen in der Saison 2014/15 in der Landesliga auf. Nach dem bitteren Abstieg aus der Verbandsliga musste der WSC groß umbauen. Die knapp in der Relegation gescheiterte Mannschaft wird es in jener Besetzung nicht mehr geben.

Ex-Kapitän Christian Thüner muss seine Schuhe aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit im Knie an den Nagel hängen. Sein Bruder Tobias hört wegen seines Studiums auf. Philipp Gorba kehrt zu seinem Heimatverein TV Hörde zurück und wird dort in der Oberliga auflaufen.

Auch die Top-Talente Martin Götte und Christopher Schäperklaus verlassen den Verein. Beide wagen den nächsten Karriereschritt und spielen in der kommenden Saison in der Regionalliga. Götte wechselt zum TSC Münster und Schäperklaus zieht es zum Moerser SC. „Natürlich lässt kein Trainer gerne seine Schützlinge ziehen“, sagt Bronek Bakiewicz, ergänzt aber: „Allerdings sind wir als Verein stolz auf die Zusammenarbeit mit den Jungs. In Werne haben sie sich so gut entwickelt, dass sie nun in höheren Ligen baggern und schmettern können. Wir wünschen beiden viel Erfolg.“

So bleibt ein Rumpfkader übrig. Externe Zugänge werde es laut Bakiewicz nicht geben. „Dafür stocken wir den Kader mit einigen Spielern aus der Zweiten auf“, erklärt der Coach. Bakiewicz: „Unsere Zielsetzung für die kommende Saison ist ein sicherer Platz im Tabellenmittelfeld. Einige Spieler können aufgrund ihres Studiums oder der Arbeit nur eingeschränkt trainieren. Daher denken wir erstmal nicht an den direkten Wiederaufstieg.“

Zusammen mit Bakiewicz bleibt Rolf Wilmsen dem Verein als Trainer der ersten Herrenmannschaft erhalten. Wegen der personellen Engpässe in der Reserve hat sich der Werner SC dazu entschlossen, die zweite Mannschaft abzumelden. Das ist bitter für den Verein, da sich das Team in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Bezirksliga gesichert hatte. - JuK

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