Werner SC: Und schon wieder Abstiegskampf

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Zuspieler Jonas Lembcke steht in der zweiten Saisonhälfte dem Landesliga-Schlusslicht Werner SC wieder zur Verfügung – und soll der Mannschaftsanführer werden.

WERNE - Die Volleyball-Männer des Werner SC haben nach dem Abstieg aus der Verbandsliga keine einfach Hinrunde in der Landesliga 7 hinter sich gebracht. Das neu zusammengewürfelte Team hatte sich zu Saisonbeginn mehr ausgemalt als nur zwei Siege aus acht Partien. Damit steht das Team von Bronek Bakiewicz auf dem letzten Tabellenplatz.

Die Mannschaft hat immer noch damit zu kämpfen, dass einige Leistungsträger aus der vergangenen Saison den Verein verlassen haben. Martin Götte schlägt mittlerweile in der Regionalliga für Münster auf und Wernes ehemaliger erster Zuspieler und Kapitän Christian Thüner musste seine Schuhe aufgrund einer chronischen Knieverletzung an den Nagel hängen.

Die vielen Ausfälle sind nicht zu kompensieren

Dennoch wähnte sich das Team stark genug, um zumindest im Tabellenmittelfeld zu landen. Die Rechnung ging nicht auf.

Dafür sind vor allem neue Verletzungssorgen verantwortlich. So nahm Zuspieler Jonas Lembcke erst kürzlich das Training wieder auf. Die erste Option im Angriff, Timo Rinschede, wird voraussichtlich für den Rest der Saison ausfallen. Dass mit Fabian Poprawski ein weiterer Punktegarant berufsbedingt den Großteil der Spiele verpasst, macht die Misere für den WSC perfekt.

Dass der Sport Club diese Ausfälle auch eine Klasse tiefer als im vorigen Jahr nicht auffangen kann, liegt vor allem daran, dass die Last wegen der vielen Ausfälle auf den Schultern der ehemaligen Reservespieler liegt.

Denn sie kommen aus der Bezirksklasse und da ist der Leistungsunterschied noch zu groß. Da derzeit der Großteil der Stammsechs von ehemaligen Reservespielern gebildet wird, ist es auch schwierig für das Team, einen Anführer zu finden.

Zur Rückrunde soll sich das aber ändern. Trainer Bronek Bakiewicz ist da zuversichtlich – auch was die Verbesserung der Tabellensituation betrifft: „Jonas Lembcke ist schon beim letzten Spieltag zum Kader dazugestoßen. Das ist besonders wichtig, weil er als Zuspieler vorangehen kann. Dann rechne ich auch damit, dass Fabian Poprawski öfter dabei sein kann und möglicherweise kann das ein oder andere Mal auch ein Ehemaliger aushelfen.“

Mit dieser Zuversicht will sich der WSC wieder aus dem Tabellenkeller herausschmettern. - JuK

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