TVW-Frauen ohne Druck, WSC-Männer wollen Revanche

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Die Männer des Werner SC wollen Wiedergutmachung gegen Telekom Post Bielefeld.

WERNE -  Kontrastprogramm bei den Frauen des TV Werne, Wiedergutmachung bei den Männern des Werner SC: Trotz Karneval geht es bei den Werner Volleyballern um wichtige Punkte. Die Männer wollen zu Hause gegen Bielefeld den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle, die Frauen können Spitzenreiter Essen ärgern.

Verbandsliga 3, Frauen: TV Werne – TuSEM Essen. Die Werner Frauen treffen am heutigen Samstag (1. März, 17 Uhr, Lindert) im Heimspiel auf eine Spitzenmannschaft. Für das Team von Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen ist es ein absolutes Kontrastprogramm zur Vorwoche. Da gewann der TV Werne ungefährdet mit 3:0 gegen das weiter sieglose Schlusslicht SG Schwerte.

Gegen den Spitzenreiter ist der TVW dieses Mal als Tabellensechster klarer Außenseiter – dies nicht nur wegen der Tabellensituation. Die Essener haben großen Rückenwind, holten aus den vergangenen fünf Spielen die Maximalpunktzahl 15. Unter den Erfolgen war auch das klare 3:1 gegen den direkten Verfolger, SSV Meschede. Trotzdem glauben die beiden Werner Trainer an eine Chance ihres Teams. Immerhin unterlag der TV in der Hinrunde gegen Essen nur mit 2:3.

Inzwischen spielt der TV Werne deutlich sicherer als zum Saisonstart. Der Angriff hat sich verbessert und die Abwehr hält den stärksten Angreiferinnen der Liga stand. Vorteilhaft ist auch, dass der TVW erneut mit seinem kompletten Kader antritt.

„Wenn Essen aufsteigen möchte, dann müssen die gewinnen. Der Druck liegt bei denen und nicht bei uns. Wenn wir befreit aufspielen, haben wir schon öfters für eine Überraschung gesorgt“, sagt Bronek Bakiewicz.

Verbandsliga 4, Männer: Werner SC – Telekom Post SV Bielefeld III. Die WSC-Männer empfangen am heutigen Samstag (1. März, 19.30 Uhr, Lindert) den Tabellensechsten. Werne und Bielefeld trennen zwei Plätze und vier Punkte. Der WSC rutschte in der vergangenen Woche wieder auf den Abstiegsrelegationsplatz ab. Dafür hat er aber noch eine Partie nachzuholen.

Trotzdem müssen die Gastgeber unbedingt punkten, um wieder Anschluss ans Mittelfeld der Liga zu bekommen. Die Vorzeichen dieser Begegnung sind für die Werner gar nicht schlecht. In der Rückrunde holte der WSC bereits neun Zähler und ist seit drei Spielen ungeschlagen. Trainer Bronek Bakiewicz wundert das nicht, denn sein Team hat die großen Verletzungssorgen der Hinrunde beinahe überstanden. Alle Spieler bis auf Philipp Gorba und den angeschlagenen Fabian Poprawski sind einsatzbereit.

Im Hinspiel gingen die Punkte wegen eines formellen Fehlers kampflos an die Bielefelder. Entsprechend motiviert geht der WSC in diese Begegnung. Den Feinschliff für dieses Match holte sich die Mannschaft von Bakiewicz und Rolf Wilmsen in einem Freundschaftspiel gegen den Lüner SV. Beim ungefährdeten Sieg testete Werne verschiedene Aufschlagsvarianten. Ob diese gegen Bielefeld fruchten, hängt wohl von der Tagesform ab. Auch die Ostwestfalen sind gut drauf: Sie gewann die letzten beiden Begegnungen souverän. - JuK

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