Volles Haus und viele Heimsiege am ersten Lenklar-Wochenende

Marc Stöver freut sich über die Goldene Schleife mit der 8-jährige Bibillotta. Für die es der erste Sieg in einem M-Springen.

Werne - Volle Starterfelder, volle Ränge: Das erste Wochenende der 38. Lenklarer Reitertage hat Appetit auf das zweite gemacht. Die Reiterinnen und Reiter aus der Region nutzten das gute Wetter, um ihre Vierbeiner an den Start zu bringen, mehrere tausend Besucher genossen rund um den Springplatz an der B54 den Sport und die lockere Atmosphäre.

„Alles gut“, meldete Hausherr Lutz Gripshöver trotz des Andrangs keine besonderen Vorkommnisse.

„Aber das war schon enorm. Am Samstag waren für das abschließende L-Springen 116 gemeldet, aber 119 am Start“, berichtete Gripshöver. Und gestern war das finale Springen der Klasse M* mit 107 Pferden ebenfalls pickepackevoll. Auch sportlich entwickelte sich das erste Wochenende zu einem sehr erfolgreichen für den gastgebenden RV St. Georg.

Lenklarer Reitertage 2018 - das erste Wochenende

So gewann Hannah Kosanetzki mit dem Schimmelpony Donald Rex ein Springen der Klasse L auf Fehler und Zeit. Am Sonntag siegte sie im ersten M-Springen des Wochenende mit der 12-jährigen Westfalenstute Chutney (Cassone x Pinocchio) und brachte die gerade 7-jährige Carella B, von Carell aus einer Fortissimo-Mutter, auf Platz vier.

Einen Werner Erfolg gab es auch im folgenden M*-Springen auf Fehler und Zeit. Marc Stöver hatte mit Bibilotta als 24. Starter eine Zeit in den Sand gesetzt, an der sich weitere 38 vergebens versuchten. Einzig Vereinskollege Steffen Wiesendahl kam ihm mit dem letzten Ritt der Prüfung noch einmal gefährlich nahe und wurde dafür mit dem Sieg in der zweiten Abteilung belohnt.

Bibilotta, das 8-jährige Siegerpferd aus dem Besitz von Sonja Sümnick, hat eine besondere Geschichte: Sie war das erste Fohlen, das von Gripshövers Starvererber Balous Bellini gezogen worden ist – aus einer Mutter von Royal Angelo. „Die hat Blut für zwei“, sagt Reiter Marc Stöver über die feurige Braune, für die es auch der erste M-Sieg gewesen ist. Für den Reiter ein Grund, es krachen zu lassen: „Ich hol mir erst mal ein Bier. Ich glaube, heute wird’s noch dolle...“

Dass Lenklar Treffpunkt für viele Ex-Angestellte und ehemalige Azubis der Gripshövers ist, ist Tradition. Gestern kam auch Oliver Schaal, der den Hof 2017 nach mehr als 25 Jahren verlassen hatte, um an das baden-württembergische Landgestüt nach Marbach zu wechseln. Er präsentierte einen 7-jährigen Holsteiner von Castelan und einen 8-Jährigen von Comme il faut. Heute geht es nach einer weiteren Prüfung zunächst zurück auf die Alb, wo er einige Pferde für die anstehende Hengstschau vorbereiten muss. Schaal: „Wenn ich es schaffe, dann komme ich aber am Freitag wieder.“

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