Werner SC räumt Streitigkeiten mit Vogelsanger Volleyballer aus

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Szene aus dem Spiel Werner SC gegen die SG Volgesang-Berchum.

Werne – Die Streitigkeiten zwischen den Volleyball-Männern des Werner SC und der SG Volgesang-Berchum sind ausgeräumt.

Die Hagener hatten am vergangenen Wochenende nach der 2:3-Niederlage im Landesliga-Spiel in Werne den Gastgebern auf ihrer Homepage Unsportlichkeit vorgeworfen. Inzwischen habe man sich verständigt und auch auf Vorstandsebene miteinander telefoniert, berichtet WSC-Trainer Bronek Bakiewicz. Alles sei ausgeräumt.

Volleyballer und Trainer der SG Vogelsang-Berchum beklagten sich am Samstag nach der 2:3-Niederlage im Landesliga-Punktspiel beim Werner SC über unsportliches Verhalten der Gastgeber vor allem im vierten Satz. Das liest sich im Spielbericht auf deren Homepage im Wortlaut so: Da wir endlich mal Punkte ohne Tie-Break machen wollten war die Ansage klar: Deckel drauf! Gesagt, nicht getan. (...) 3:7 gegen uns, (...) ein erneuter Gleichstand bei 24:24, dann 26:25 für uns. (...) Michi zimmerte den Ball line an die Flossen des Blocks, alle jubelten, erneuter Satzball... Aber was war das? Das Schiedsgericht entschied auf aus?! Wie?! 

Das Knallen von Blockhänden und Ball war in der gesamten Halle zu hören. Wir appellierten an die bis dahin schon unsportlich auftretenden Gegner, die Ballberührung zuzugeben, jedoch vergeblich. Sportsmanship ist beim Werner SC scheinbar ein Fremdwort! Neben mehrfachem aggressiven Ball durch die Halle schießen oder asozialen Jubelgesten in unsere Richtung erwiderte man auch nicht die Ehrlichkeit, die wir in eben diesem Satz schon präsentiert hatten, indem wir ungeahndete Blockberührungen zugaben. 

Es ist selten, dass man im Volleyball auf ein derart unsportlich asoziales Verhalten trifft. Ich will nicht die gesamte Mannschaft über einen Kamm scheren, aber für diejenigen die es betrifft: Schämt euch! 

Liebe Werner, rein vom Niveau her hätte es heute richtig Spaß machen können gegen euch zu spielen. Die Satzverläufe zeigen, dass es ein Spiel auf Augenhöhe war. Leider habt ihr uns durch euer scheiß Verhalten den Spaß genommen. Ich hoffe, ihr lest das hier und denkt mal darüber nach, dass es zwar Leistungssport ist, den wir betreiben, wir das aber vermutlich alle eher als Hobby sehen (...). Liebe Grüße Michael Reitz.

Michael Reitz schreibt weiter: Die (ursprüngliche) Formulierung "Geht bitte zum Fussball!" ist mehr als unangemessen ist und trifft genau die Falschen. Ich habe mich bereits in dem Originalbericht korrigiert und "Schämt euch!" geschrieben. 

Da ich nicht möchte, dass sich Unbeteiligte beleidigt oder angegriffen fühlen oder ein negatives Licht auf meinen Verein fällt, wäre ich sehr verbunden, wenn Sie eine Entschuldigung meinerseits an alle Fußballer beifügen könnten. Der Bericht ist sofort nach dem Spiel entstanden und diese Formulierung geht natürlich gar nicht."

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