Verteidiger des SV Herbern haben viel Stress

+
Herberns Keeper Sven Freitag schaut dem Ball hinterher, auch Felix Backszat (links) kann nicht mehr eingreifen.

Herbern – Den Herberner Abwehrspielern war in der Anfangsphase der Westfalenpokal-Partie (0:5) gegen die drei Klassen höher spielenden Vollprofis des SV Rödinghausen der Stress anzumerken, dem sie ausgesetzt waren.

 „Wir hatten Respekt, das hat man gesehen. Wir wussten nicht, wie wir den Gegner einordnen sollen“, sagte Verteidiger Julius Höring. „Es ist ja klar, dass man gegen einen so guten Gegner nicht alles verteidigen kann und dass sie Großchancen kriegen. Das ist halt ärgerlich, dass wir die Gegentore über Standards bekommen und nicht so herausgespielt waren, wie sie es könnten“, meinte der 21-Jährige. 

Er und seine Mitspieler mussten nicht nur verteidigen, sondern wurden auch beim eigenen, oft sehr kurzen Ballbesitz in der ersten halben Stunde früh angelaufen – und das teilweise von bis zu drei Gegenspielern. Dazu kamen mehrere Serien von Ecken, die ebenfalls alle Aufmerksamkeit erforderten – auch bei Torwart Sven Freitag. „Wenn man fünf Gegentore bekommt, kann man nicht zufrieden sein“, sagte der Schlussmann selbstkritisch und nahm das 0:2 zumindest zum Teil auf seine Kappe.

Westfalenpokal: Herbern - Rödinghausen 0:5

 Er zeigte aber über weite Strecken eine gute Partie mit starken Paraden und überzeugte auch durch ein gutes Stellungsspiels bei den Standards. Dennoch fiel das frühe 1:0 nach einer Ecke, als der gebürtige Werner Felix Backszat traf. Ob das Tor etwas Besonderes für ihn war? „Das kann ich so nicht sagen. Ich habe keinen Bezug hierzu. Gegen Herbern habe ich das letzte Mal in der D-Jugend gespielt mit Westfalia Wethmar“, sagte der frühere Oberliga-Spieler der Hammer SpVg. 

Julius Höring war mit dem Auftreten seines Teams nach der Pause zufrieden. „Nach der Pause hat man dann auch gemerkt, dass Rödinghausen nach dem 2:0 nicht mehr so wollte wie sie könnten. Aber wir haben es auch nicht schlecht gemacht mit unseren Möglichkeiten. Es hat auch wirklich Spaß gemacht in der zweiten Halbzeit.“ Dementsprechend war Backszat mit der zweiten Hälfte seines Teams nicht so richtig einverstanden: „Ein 2:0 ist auch immer ein schwieriges Ergebnis. Herbern hatte zwischendurch immer mal wieder Nadelstiche Von daher mussten wir auch aufpassen. Das dritte Tor hätte uns eher gelingen müssen, dann hätten wir Ruhe gehabt. Sie haben voll engagiert gespielt“, lobte Backszat aber noch abschließend den Verlierer.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare