SVH überzeugt im Testdoppel - doch große Sorgen um Vincent Sabe

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Reservekeeper Timo Zurloh kassierte ein kurioses Gegentor gegen Iserlohn.

Herbern – Zwei Testspiele absolvierte der Landesligist SV Herbern an diesem Wochenende. Dabei sorgt die erneute Knieverletzung bei Vincent Sabe in seinem zweiten Spiel nach seiner langen Pause wegen eines Kreuzbandrisses am Samstag für besorgte Mienen bei den Blau-Gelben.

Testspiel: SV Herbern –SV Wilmsberg 1:2 (1:0). Obwohl die Gastgeber gegen den Bezirksligisten früh pressten und viel Aufwand betrieben, kassierte das Team von Trainer Holger Möllers eine 1:2-Niederlage. Vor allem in der ersten Hälfte spielte sein Team hoch dominant und ließ Wilmsberg kaum aus der eigenen Hälfte heraus.

 „Wir hatten gute Ansätze, sind aber noch nicht so richtig ins letzte Drittel gekommen“, sah Möllers dennoch eine eher überschaubare Anzahl an Torchancen für sein Team. Den Führungstreffer erzielte Dennis Idczak per Handelfmeter (38.). Nach der Pause nutzte Wilmsberg zwei Fehler der Gastgeber aus, um das Spiel zu drehen. 

„Positiv war, dass Bastian Schütte und Dennis Idczak nach ihren Verletzungen schon sehr weite sind. Sie machen einen guten Eindruck“, sagte Möllers. Ohne Einwirkung eines Gegenspielers verdrehte sich hingegen Vincent Sabe etwa 15 Minuten nach seiner Einwechslung erneut sein vorbelastetes Knie. „Alle waren geschockt. Uns ist Angst und Bange, dass seine alte Verletzung wieder aufgetreten ist“, sagte Holger Möllers. Eine ärztliche Untersuchung soll nun schnell für Gewissheit sorgen.

SVH: Fenker – Richter (46. Lünemann), Cangül (71. Airton), E. Sabe (59. V. Sabe), Schütte (64. Drews), Just (46. Dubicki), Amoev, Vogt (71. J. Höring), Scholtysik, Hoenhorst (55. Trapp), Idczak 

Tore: 1:0 (38.) Idczak, 1:1 (55.) Thoms, 1:2 (84.) Bredeck

SV Herbern – FC Iserlohn 2:2 (1:0). Über 2x40 Minuten ging das zweites Testspiel des SV Herbern an vergangenen Wochenende. Dabei zeigte der Gastgeber gegen den höherklassigen Westfalenligisten läuferisch und spielerisch eine reife Leistung. In den ersten zehn Minuten hatte die Heimmannschaft noch Abstimmungsprobleme in der Defensive.

 „Wir können das Tempo gegen einen Westfalenligisten mitgehen. Wir müssen es nur noch hinbekommen, eine bessere Chancenverwertung hinzukriegen. Positiv ist, dass wir auf allen Positionen Alternativen haben und es einen gesunden Kunkurrenzkampf gibt“, war die Erkenntnis aus dem Wochenende von SVH-Trainer Holger Möllers. Schon in der ersten Hälfte zeigten bei Teams hohes Tempo, wobei die Hausherren die besseren Abschlüsse hatten. 

Das 1:0 fiel, als Iserlohns Keeper einen Schuss von Eric Sabe aus 16 Metern abprallen ließ und Sebastian Schütte abstaubte (21.). Luis Krampe vergab nach einem Laufduell fast freistehend das 2:0, als er knapp vorbei schoss (34.) und seinen Schuss nach Sobbe-Flanke parierte der Gäste-Keeper (39.). Nach der Pause verzog Krampe nach Schütte-Zuspiel aus spitzem Winkel erneut (47.) und auf der Gegenseite gelang dem Gast der sehenswert herausgespielte und für Reserve-Keeper Timo Zurloh unhaltbare Ausgleich (52.).

Kuriose Treffer in der Schlussphase

 Als Iserlohn bereits durchgewechselt hatte und sich ein Gäste-Spieler verletzte, spielte der Gast die letzten 20 Minuten in Unterzahl. Herbern drückte und kam zum kuriosen Führungstreffer. Erst scheiterte Sobbe am Gäste-Keeper und den Abpraller brachte Marcel Scholtysik als Schüsschen auf das Tor. Auf der Linie behinderten sich aber der FCI-Keeper und ein Verteidiger und der Ball rutschte in Zeitlupe über die Linie. 

Auf der Gegenseite fiel mit dem Schlusspfiff der nicht minder kuriose Ausgleich. Zurloh wurde bei einem Rückpass halbhoch angespielt und angelaufen, verlor den Zweikampf und Lenz schob unbedrängt ein (80.). 

SVH: Fenker (41. Zurloh) – Dubicki, Richter, E. Sabe, Krampe, Schütte (56. Scholtysik, Just, Sobbe, Trapp (56. Hoenhorst), J. Höring (71. Vogt), Airton 

Tore: 1:0 (21.) Schütte, 1:1 (52.) Mertens), 2:1 (77.) Scholtysik, 2:2 (80.) Lenz

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