TVW-Frauen verlieren Kellerduell  gegen Münsteraner Talentschmiede 

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Die TV-Spielerinnen Reininghaus, Böttger, Jäger und Rottmann haben das Kellerduell gegen  Münster verloren.

Werne - Durch die 1:3 (11:25, 25:22, 23:25, 22:25)-Niederlage im zweiten von drei Heimspielen innerhalb von sieben Tagen haben es die Werner Oberliga-Frauen am Donnerstagabend im Nachholspiel in der Linderthalle gegen den VC Olympia Münster verpasst, den Anschluss ans untere Mittelfeld herzustellen. 

Durch die 1:3 (11:25, 25:22, 23:25, 22:25)-Niederlage im zweiten von drei Heimspielen innerhalb von sieben Tagen haben es die Werner Oberliga-Frauen gestern Abend im Nachholspiel in der Linderthalle gegen den VC Olympia Münster verpasst, den Anschluss ans untere Mittelfeld herzustellen. 

Stattdessen drängt nun der Vorletzte Münster nach seinem dritten Saisonsieg von hinten und hat den Rückstand auf das Team des Trainergespanns Bronek Bakiewicz und Bernd Purzner durch die drei gewonnenen Zähler auf zwei Punkte verkürzt. „Wir ärgern uns“, meinte Bakiewicz. daher Böttger, Jäger, Böhle, Wienker, Trilken und Reininghaus bildeten die Startsechs im 14er Kader, aus dem Annika Patzdorf (Rücken) und Anna Klabitz nicht dabei waren, dafür aber die Zweitliga-erfahrene Chrissi Weckendorf ihr Comeback nach ihrer Babypause feierte. 

Doch die Startformation funktionierte überhaupt nicht und lag schnell 4:11 im ersten Satz zurück und der Durchgang war somit bereits verloren. Das ungewohnte Spielfeld, dass wegen des Trainingsbetriebes im ersten Drittel der Dreifachturnhalle aufgebaut wurde und dadurch einen beengten Rahmen bot, war aber dafür nicht verantwortlich, meinte Bakiewicz. 

Die Werner Trainer nahmen Korrekturen vor und agierten im zweiten Satz sogar überlegen. „Wir sind durch die Wechsel besser ins Spiel gekommen“, sagte Bakiewicz. Aus dem 0:2-Rückstand wurde dank der variablen Aufschlagstrategie, in der Münsters Annahmespielerin weitgehend umgangen wurde, ein 9:4. Auch beim Stand von 13:6 sah es so aus, als ob der Durchgang locker an den Drittletzten geht. Doch der mit jungen Auswahlspielerinnen bestückte VC Olympia biss sich zurück und glich zum 19:19 aus. Dennoch hielten die Nerven und der TVW glich aus (25:22).

Sätze zwei bis vier auf Augenhöhe

 Der dritte Satz verlief weitgehend auf Augenhöhe. Aus einem 16:14 wurde ein 17:18, ehe das Heimteam auch durch eine Aufschlagserie von Weckendorf auf 21:18 davon zog. Doch die athletischen und gut aufeinander abgestimmten Gäste-Spielerinnen bauten in Ruhe ihre Angriffe auf und drehten die Partie. Nach einem Aufschlagfehler von Jana Reininghaus führte der VCO 23:22 und nutzte seinen zweiten Satzball zur 2:1-Führung. 

Auch im vierten Satz blieb es eng und es gaben Nuancen den Ausschlag. Aus einem 8:9 machte der TVW ein 11:9, dann zog das vom Ex-Nationalspieler Ralph Bergmann trainierte Team davon (15:12), weil es immer eine Lücke in der TVW-Abwehr fand. Von 19:23 verkürzten die Gastgeberinnen in dem gutklassigen Vergleich zwar auf 21:23, aber der erste Matchball zum 25:22 brachte die Entscheidung mit einem Aufschlag-Ass.

Bronek Bakiewicz lobt den Gegner

„Wir hatten große Probleme mit der Länge des Gängers. Und es war toll, was sie von der Spielanlage her gezeigt haben. Wir waren nicht soweit weg von ihnen. Aber es ist ein Unterschied, ob man wie wir zwei-, dreimal in der Woche trainiert oder wie Münster fünf- oder sechsmal. Zudem ist Ralph Bergmann ein so erfahrener Trainer, der unsere Taktik schnell durchschaut und darauf reagiert hat“, sagte Bakiewicz. 

Am Samstag folgt ab 18 Uhr das Heimspiel in der Linderthalle gegen den Tabellenzweiten BW Sande aus Paderborn, in dem die Gastgeber Außenseiter sind.

TVW: Trilken, Jäger, Krock, Grewe, Böttger, Wienker, Patzdorf, Rottmann, Steinweg, Böhle, Reininghaus, Struwe, Weckendorf

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